Europas Sicherheitsstrategie setzt auf digitale Souveränität und KI-Vormacht
Europas Sicherheitsstrategie setzt auf digitale Souveränität und KI-Vormacht
Europa gestaltet seine Sicherheitsstrategie neu, um den Herausforderungen des digitalen Zeitalters zu begegnen. Für die politischen Führungskräfte ist Technologie – und nicht nur klassische militärische Stärke – längst zu einem Grundpfeiler der nationalen Verteidigung geworden. Vom Cyberraum bis zur künstlichen Intelligenz: Der Kontinent durchlebt einen grundlegenden Wandel in seinem Sicherheitsverständnis.
Bundeskanzler Friedrich Merz warnte kürzlich, Europa könne sich in digitaler und geopolitischer Hinsicht nicht länger in Sicherheit wiegen. Seine Äußerungen spiegeln eine breitere Besorgnis wider – die Erosion der Nachkriegsordnung und die zunehmende Verwobenheit von Technologie und Sicherheitspolitik.
Jahre lang wurden Cybersicherheit und KI als Nischenthemen behandelt, beschränkt auf Fachdebatten der Technologiepolitik. Heute stehen sie im Mittelpunkt der europäischen Sicherheitsdiskussion. Traditionelle Verteidigungsstrategien ohne digitale Komponente gelten inzwischen als überholt. Führungskräfte betonen, dass Cyberrisiken, digitale Infrastruktur und aufstrebende Technologien mit derselben Dringlichkeit behandelt werden müssen wie militärische Fähigkeiten.
Deutschlands Geheimdienstchefs fordern mehr Handlungsfreiheit, um hybride Bedrohungen – insbesondere Cyberangriffe und digitale Sabotageakte mit geopolitischem Hintergrund – wirksamer zu bekämpfen. Ihre Forderungen decken sich mit einem europäischen Trend, Technologie stärker in die strategische Planung einzubinden. Dieser Wandel zeigt sich in regulatorischen Maßnahmen, Investitionsprioritäten und einer engeren Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Tech-Unternehmen.
Die Europäische Union hat bereits zentrale Initiativen auf den Weg gebracht, um die digitale Souveränität zu stärken. Das EU-KI-Gesetz, das im August 2026 in Kraft tritt, wird strenge Vorgaben für hochriskante KI-Systeme einführen. Noch im selben Jahr wird die EU-Digitalen-Identitäts-Brieftasche verpflichtend – sie nutzt selbstverwaltete digitale Identitäten und Zero-Knowledge-Beweise, um persönliche Daten abzusichern. Unterdessen treibt Gaia-X den Aufbau einer föderierten Cloud-Infrastruktur unter europäischer Kontrolle voran und verringert so die Abhängigkeit von US-Anbietern.
Obwohl Europa weiterhin an seinen langjährigen Bündnissen festhält, rückt technologische Eigenständigkeit immer stärker in den Fokus. Die Führungsebene setzt auf europäische Lösungen – von KI-Standards bis hin zu Halbleiter-Lieferketten. Ziel ist es, kritische digitale Infrastruktur unter europäische Aufsicht zu stellen und sie vor externem Druck zu schützen.
Die Veränderungen markieren einen Wendepunkt im europäischen Sicherheitsdenken. Digitale Resilienz und technologische Souveränität sind keine Option mehr, sondern unverzichtbar. Mit neuen Gesetzen, Infrastrukturprojekten und einem schärferen Blick auf Cyberverteidigung bereitet sich der Kontinent auf eine Zukunft vor, in der Geopolitik und Technologie untrennbar miteinander verknüpft sind.
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