Deutsche Elektronik in russischen Drohnen: Wie Sanktionen umgangen werden
Deutsche Elektronik in russischen Drohnen: Wie Sanktionen umgangen werden
Trotz EU-Sanktionen tauchen weiterhin elektronische Bauteile deutscher Herstellung in russischen Drohnen auf, die gegen die Ukraine eingesetzt werden. Die ukrainische Militäraufklärung hat 137 Komponenten von deutschen Unternehmen nachweisen können – am häufigsten handelt es sich dabei um Transistoren. Obwohl die Berliner Behörden die Funde wiederholt verurteilten, fließen die Teile weiterhin über Umwege in die russische Rüstungsproduktion.
Ukrainische Ermittler gehen davon aus, dass für die Produktion der Geran-2-Drohnen allein in einem Jahr fast eine halbe Million deutscher Transistoren benötigt wurden. Jede Drohne der Geran-Serie ist in ihrem Steuersystem auf acht bis zwölf Transistoren aus deutscher Fertigung angewiesen. Der mit Abstand häufigste Lieferant war Infineon Technologies, das für 58 der 137 dokumentierten Komponenten verantwortlich zeichnet.
Auch andere deutsche Unternehmen wie EPCOS AG, Würth Elektronik, Pierburg und Bosch steuerten Bauteile bei. Da russische Hersteller die Originalkennzeichnungen belassen hatten, deutet alles auf einen groß angelegten und systematischen Einsatz hin – und nicht auf Einzelfälle. Der Sanktionsexperte Professor Viktor Winkler vermutet, dass viele dieser Komponenten über Zwischenhändler direkt in Deutschland erworben werden.
Die deutsche Regierung zeigt sich seit 2023 erschüttert über die Umgehung der Sanktionen, insbesondere über Länder wie die Türkei, China und die Vereinigten Arabischen Emirate. Regierungssprecher wie Steffen Hebestreit und Wolfgang Büchner bestätigten zwar verschärfte Exportkontrollen, erweiterte EU-Lizenzregeln ab 2024 sowie laufende Untersuchungen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Doch bis Februar 2026 wurden keine neuen Strafmaßnahmen verhängt.
Die anhaltende Präsenz deutscher Bauteile in russischen Drohnen offenbart weiterhin Lücken in der Durchsetzung – selbst bei strengeren Vorschriften. Ukrainische Schätzungen zufolge gelangen nach wie vor große Mengen an Transistoren in die russische Produktion. Die Behörden drängen auf eine engere internationale Zusammenarbeit, um diese Schlupflöcher endlich zu schließen.
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