Massive Proteste in Bayern: Tausende stellen sich AfD-Kundgebungen entgegen
Massive Proteste in Bayern: Tausende stellen sich AfD-Kundgebungen entgegen
Am Wochenende kam es in Bayern zu einer Reihe von Protesten und juristischen Auseinandersetzungen, als die rechtspopulistische AfD versuchte, in der Region Kundgebungen abzuhalten. Gegenproteste zogen zahlreiche Teilnehmer an: Hunderte stellten sich einer Veranstaltung bei Bayreuth entgegen, Tausende demonstrierten in Lindenberg. Zudem spielten gerichtliche Entscheidungen eine Rolle, ob ein führender AfD-Vertreter bei den Treffen sprechen durfte.
Ursprünglich hatte die AfD die Genehmigung für eine Kundgebung in Bayreuth erhalten, doch die örtlichen Behörden untersagten eine geplante Rede von Björn Höcke, einer der bekanntesten Figuren der Partei. Das Verwaltungsgericht Bayreuth erklärte seinen Auftritt für unzulässig und verwies auf mögliche Verstöße. Diese Entscheidung wurde später vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof aufgehoben, der keine konkreten Hinweise darauf sah, dass Höckes Rede zu strafbaren oder ordnungswidrigen Handlungen führen würde.
In Seybothenreuth bei Bayreuth versammelten sich etwa 300 Menschen vor dem Veranstaltungsort, um gegen die AfD-Kundgebung zu protestieren. Unter ihnen war auch Bürgermeister Eric Ballerstedt, der sich den Gegenprotesten anschloss. Zu den Organisatoren des Widerstands zählten unter anderem das Offene Antifaschistische Treffen Westallgäu und das linksradikale Bündnis Solidarität Allgäu.
In Lindenberg nahm der Protest indes deutlich größere Ausmaße an. Die Polizei berichtete von Gegenprotestlern im vierstelligen Bereich. Parallel dazu gab es eine kleinere Demonstration aus dem rechtsextremen Spektrum, wobei nicht näher bekannt wurde, welche Gruppen neben den genannten Vereinigungen beteiligt waren.
Die Ereignisse des Wochenendes verdeutlichen die anhaltenden Spannungen um AfD-Kundgebungen in Bayern. Rechtliche Hürden verzögerten zwar Björn Höckes Auftritt, erlaubten ihn letztlich aber doch – während gleichzeitig große Menschenmengen gegen die Parteiveranstaltungen auf die Straße gingen. An den Protesten beteiligten sich lokale Amtsträger und Aktivistengruppen, was die polarisierte Reaktion auf das Wirken der AfD in der Region widerspiegelt.
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