Europas Geheimdienste warnen vor wachsender Cyberbedrohung aus Russland und China

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Ein Plakat mit "Nationales Cyber-Range" in fetter weißer Schrift auf einem blauen Hintergrund, das eine Weltkugel mit verbundenen Computern zeigt.Admin User

Europas Geheimdienste warnen vor wachsender Cyberbedrohung aus Russland und China

Europas Geheimdienste setzen auf aktivere, aufgabenorientierte Zusammenarbeit – Cyberbedrohungen nehmen zu

Ein hochrangiger estnischer Beamter warnt, dass die Abhängigkeit des Kontinents von ausländischen Werkzeugen für Cyberoperationen Europa verwundbar macht. Gleichzeitig bestehen weiterhin Bedenken, dass Russland trotz seines Strebens nach wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA keine ernsthaften Friedensbemühungen in der Ukraine zeigt.

Seit den Cyberangriffen auf Estland im Jahr 2007 haben die digitalen Bedrohungen in Europa stark zugenommen. Mittlerweile stammen mehr als die Hälfte der estnischen Geheimdienstinformationen aus abgefangenen digitalen Systemen – ein deutlicher Beleg für das Ausmaß der digitalen Spionage. Zwar dominiert die Cyberaufklärung, doch bleiben sabotierende Angriffe selten, da die Angst besteht, den Zugang zu kritischen Netzen zu verlieren.

Großbritannien und Frankreich initiierten mit dem Pall-Mall-Prozess eine Reform des kommerziellen Spyware-Marktes. Bisher gibt es jedoch keine dokumentierten Fortschritte oder konkreten Reformen. Der Leiter des estnischen Auslandsgeheimdienstes fordert europäische Länder auf, in eigene offensive Cyberfähigkeiten zu investieren. Ohne solche Investitionen droht der Kontinent im Wettlauf gegen Bedrohungen aus Russland und China zurückzufallen.

Russland verfolgt weiterhin eine Doppelstrategie gegenüber dem Westen: Einerseits sucht es die Wiederherstellung wirtschaftlicher Verbindungen und eine Lockerung der US-Sanktionen, andererseits sieht Estland keine echten Anstrengungen Moskaus, den Krieg in der Ukraine zu beenden.

Europas Geheimdienstgemeinschaft steht unter zunehmendem Druck, sich anzupassen. Fehlende eigene Cyberinstrumente könnten die Abwehrfähigkeit gegen feindliche Akteure schwächen. Die Forderung nach europäischen Eigenentwicklungen kommt zu einer Zeit, in der Cyberaufklärung und -angriffe ungebremst weitergehen.

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