Selenskyj fordert Europas aktive Rolle für Frieden in der Ukraine

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Zwei Männer, der ukrainische Premierminister Viktor Janukowytsch und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, schütteln sich die Hände vor einem Hintergrund aus Flaggen, mit Mikrofonen und Tafeln auf den Podien, einem Logo an der Wand und beleuchteter Szene.Admin User

Selenskyj fordert Europas aktive Rolle für Frieden in der Ukraine

Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj hat zu einer Friedensvereinbarung aufgerufen, die Stabilität für die Ukraine, Europa und die gesamte Region sichern soll. In einer Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 14. Februar 2026 betonte er, dass Europa eine aktivere Rolle in den Verhandlungen einnehmen müsse, um seine eigenen Interessen zu wahren.

Selenskyj ging in seiner Ansprache auf den anhaltenden Konflikt ein und forderte eine Lösung, die die Krise mit Würde beende. Er bekräftigte zwar den Willen der Ukraine, die Gespräche zum Erfolg zu führen, kritisierte aber die begrenzte direkte Einbindung Europas. Die Abwesenheit des Kontinents am Verhandlungstisch bezeichnete er als einen "großen Fehler".

Der Präsident verwies zudem auf regelmäßige Abstimmungen mit US-Vertretern, um die gemeinsamen Bemühungen zu koordinieren. Seine Äußerungen fielen in eine Phase, in der sich die Position der EU im Konflikt seit 2022 gewandelt hat. Standen zunächst Sanktionen und militärische Unterstützung im Vordergrund, hat die Union ihre diplomatische Haltung inzwischen durch finanzielle Hilfen und gemeinsame Druckmittel gestärkt. Bis Anfang 2026 umfasste dies ein Kreditpaket in Höhe von 90 Milliarden Euro – davon 60 Milliarden für Verteidigungszwecke –, ein neues Verteidigungspakt mit Australien sowie abgestimmte Gespräche mit den USA, um Russland in die Verhandlungen einzubinden.

Trotz stockender direkter Verhandlungen betonte Selenskyj erneut, dass eine dauerhafte Einigung die volle Beteiligung Europas erfordere, um die regionale Sicherheit zu gewährleisten.

Seine Rede unterstrich den ukrainischen Vorstoß für ein verhandeltes Kriegsende, während er Europa aufforderte, seine diplomatische Rolle auszubauen. Die erweiterte Unterstützung der EU – sowohl finanziell als auch militärisch – spiegelt ihren wachsenden Einfluss auf die Gestaltung einer Konfliktlösung wider. Gespräche mit Russland bleiben jedoch von einem abgestimmten internationalen Druck abhängig.

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