Strandnacht im Flugzeug: 600 Passagiere festsitzend am Flughafen München
Strandnacht im Flugzeug: 600 Passagiere festsitzend am Flughafen München
Rund 600 Passagiere verbrachten in der Nacht zum 23. Februar 2026 unfreiwillig die Nacht in sechs Flugzeugen auf dem Flughafen München – gefangen durch heftigen Schneefall und ein nächtliches Flugverbot. Da keine Busse für den Transport organisiert werden konnten und ein Fußmarsch zum Terminal als zu gefährlich galt, saßen die Reisenden fest. Der Vorfall hat mittlerweile sowohl die Polizei als auch Aktivisten auf den Plan gerufen.
Das Drama begann, als Schneefall und die nächtliche Flugsperre die Maschinen am Boden hielten. Ohne verfügbare Busse, die die Passagiere zurück zum Terminal bringen konnten, mussten diese die Nacht in den Flugzeugen verbringen. Flughafenvertreter bestätigten später, dass ein Fußmarsch über das Rollfeld keine sichere Alternative darstellte.
Die Lufthansa bezeichnete die Situation zunächst als "Unannehmlichkeit" – eine Aussage, die von der Bild-Zeitung scharf kritisiert wurde. Die Airline ruderte später zurück und entschuldigte sich in einer ausführlicheren Stellungnahme "aufrichtig", während sie betroffene Reisende mit Entschädigungen versorgte. Auch der Flughafen München entschuldigte sich und betonte, dass die Passagiere zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen seien.
Das Polizeipäsidium Oberbayern erstellt derzeit einen Bericht für die Staatsanwaltschaft Landshut. Zwar liegen bisher keine Beschwerden von Passagieren vor, doch prüfen die Behörden, ob rechtliche Schritte notwendig sind. Unterdessen deuteten Klimaschutzaktivisten der Gruppe Letzte Generation den Vorfall als eine Art "Vergeltung" für die umweltschädliche Flugreisebranche.
Bisher haben weder die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) noch die Staatsanwaltschaft München Stellung zu möglichen Konsequenzen für Verantwortliche bezogen.
Der Vorfall führte zu Entschuldigungen sowohl von der Lufthansa als auch vom Flughafen München, zudem wurden den betroffenen Passagieren Entschädigungen angeboten. Die Polizei arbeitet an einem Bericht für die Staatsanwaltschaft, obwohl keine offiziellen Beschwerden eingereicht wurden. Gleichzeitig nutzen Klimaschutzaktivisten den Fall, um die ökologischen Folgen des Flugverkehrs infrage zu stellen.
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