Rubios Münchner Rede spaltet Europa: Drohung oder Dialogangebot der USA?
Rubios Münchner Rede spaltet Europa: Drohung oder Dialogangebot der USA?
Im Februar 2026 hielt der US-Außenminister Marco Rubio eine Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, die in ganz Europa eine scharfe Debatte auslöste. Zwar wirkte sein Ton gemäßigter als der früherer US-Regierungsvertreter, doch in der Sache enthielt sie harte Forderungen und Drohungen mit einseitigen amerikanischen Maßnahmen. Kritiker bezeichneten die Ansprache später als "faschistisches Manifest" und verwiesen dabei auf ihren religiösen Fundamentalismus sowie Anklänge an weiße Vorherrschaft.
Rubios Rede verband diplomatische Formulierungen mit unmissverständlichen Warnungen. Er erklärte die westliche Zivilisation für bedroht und forderte Europa auf, mehr Verantwortung in der Verteidigung zu übernehmen – andernfalls drohe ein Rückzug der USA. Hinter der glatten Rhetorik erkannten Analysten jedoch dieselben Kernforderungen: mehr Gegenseitigkeit in der NATO, strengere Migrationskontrollen und eine Angleichung in der Klimapolitik. Er rühmte sich sogar früherer militärischer Interventionen – etwa der Bombenangriffe auf den Iran und Einsätze in Venezuela – als Beweis für den Willen der USA, ihre Interessen notfalls mit Gewalt zu verteidigen.
Europäische Führungspersönlichkeiten reagierten zunächst mit vorsichtigem Optimismus. Bayerns CSU-Ministerpräsident Markus Söder nannte die Rede einen "neuen Ton aus den USA" und ein Zeichen für eine erneuerte Partnerschaft. Der MSC-Vorsitzende Wolfgang Ischinger beschrieb die Ansprache als Ausdruck von "Sicherheit und Zusammenarbeit". Andere jedoch sahen tiefgreifendere Gefahren. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung warnte, Europa passe seine Politik – in Migration, Klima und Verteidigung – bereits den amerikanischen Vorgaben an, nicht aus gemeinsamer Überzeugung, sondern unter Druck.
In einem Leitartikel ging die Zeitung noch weiter: Das eigentliche Problem liege nicht im amerikanischen Extremismus, sondern in der wachsenden Kluft zu europäischen Interessen. Der Kontinent solle stattdessen einen eigenen Weg einschlagen – "stolzer, stärker und wohlhabender" –, statt eine "gesteuerte Abwärtsentwicklung" an der Seite der USA hinzunehmen. Die Historikerin Hedwig Richter meldete sich separat zu Wort und verteidigte Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gegen Vorwürfe, sie stehe zu weit rechts. Als Beleg führte sie Melonis Unterstützung für die Ukraine und europäische Werte an.
Rubios Wortwahl erinnerte zudem an die Ideen Carl Schmitts, der globale Politik als existenziellen Kampf deutete. Seine Bezüge auf "kulturelles Überleben" und koloniale Nostalgie zogen scharfe Kritik auf sich und bestärkten den Vorwurf, seine Vision fuße auf einer ausgrenzenden Ideologie.
Die Rede hinterließ ein gespaltenes Europa. Während einige Politiker die milderen Formulierungen als Schritt zur Zusammenarbeit begrüßten, verurteilten Kritiker die dahinterstehende Gesinnung. Nun dreht sich die Debatte darum, ob Europa sich weiter den US-Forderungen anpassen wird – oder einen eigenständigen Kurs steuert. Bisher wurden in Deutschland keine unmittelbaren politischen Konsequenzen bekannt gegeben.
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