AfD-Provokation: Warum das Apotheken-"A" auf Wahlplakaten für Zündstoff sorgt

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Ein deutsches Weltkriegspropagandaplakat mit einer Gruppe bewaffneter Individuen in heroischen Posen, das den Text 'Fünfte Riegs-Anleitung' in fetter schwarzer Schrift auf rot-weiß-blauem Hintergrund zeigt.Admin User

AfD-Provokation: Warum das Apotheken-"A" auf Wahlplakaten für Zündstoff sorgt

Rechtspopulistische AfD löst mit Apotheken-Symbol auf Wahlplakaten Empörung aus

Die rechtspopulistische AfD hat in Bayern mit Wahlplakaten für Aufsehen gesorgt, auf denen das rote Apotheken-"A" abgebildet ist. Das weithin bekannte Zeichen, das seit langem mit vertrauenswürdigen Gesundheitsdienstleistungen verbunden wird, erscheint dort neben dem Slogan "Unterstützt eure Apotheken vor Ort!" – ein Schritt, der bei Apothekern bundesweit auf scharfe Kritik stößt.

Das rote "A" ist ein geschütztes Markenzeichen des Deutschen Apothekerverbands (DAV). Zwar hält die Organisation die rechtlichen Nutzungsrechte am Logo, doch ihre Möglichkeiten, die AfD an der Verwendung in Wahlkampfmaterialien zu hindern, sind begrenzt. Der DAV gab bekannt, die Entwicklung genau zu beobachten und notfalls einzugreifen.

Apotheker in ganz Deutschland zeigen sich empört über die unbefugte Nutzung des Symbols. Viele sehen darin den Versuch, das öffentliche Vertrauen in Apotheken für politische Zwecke auszunutzen. Der Wahlkampf der AfD erfolgt zu einer Zeit, in der die Partei wegen ihrer rechtsextremen Positionen zunehmend in die Kritik gerät.

Die Amadeu Antonio Stiftung, die Extremismus beobachtet, hat wiederholt vor der Verbreitung spaltender Ideologien durch die AfD gewarnt. Unterdessen stuft der Verfassungsschutz die Partei als Prüffall ein und verweist auf Gefahren für die Demokratie. Auch das Deutsche Institut für Menschenrechte bezeichnet die AfD als Bedrohung für Menschenrechte und demokratische Werte.

Trotz der Proteste aus der Apothekerschaft sind die Plakate der AfD in Bayern weiterhin zu sehen. Unklar ist, inwieweit rechtliche Schritte gegen die Nutzung des roten "A" möglich sind – der DAV hat derzeit kaum Mittel, um die Kampagne zu stoppen. Der Streit wirft grundsätzliche Fragen auf: Dürfen politische Parteien vertraute Symbole für ihre Botschaften vereinnahmen?

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