Rodel-Weltcup in Sigulda: Deutsche Doppelsitzer führen knappe Gesamtwertung an

Rodel-Weltcup in Sigulda: Deutsche Doppelsitzer führen knappe Gesamtwertung an
Rodel-Weltcup in Sigulda: Enge Rennen zum Auftakt der Olympiasaison
Der Rodel-Weltcup in Sigulda bot spannende und knappe Rennen zum Start in die Olympiasaison. Die deutschen Veteranen Tobias Wendl und Tobias Arlt sicherten sich im Doppelsitzer den zweiten Platz und verpassten nur knapp den Sieg gegen das führende lettische Duo. Mit ihrer starken Leistung übernahmen sie nun mit einem Punkt Vorsprung die Spitze der tour de france gesamtwertung.
Wendl und Arlt, die sechsfachen Olympiasieger aus Berchtesgaden, trafen in Sigulda auf starke Konkurrenz. Die lokalen Favoriten Eduards Ševics-Mikeļševics und Lūkass Krasts setzten sich knapp vor ihnen durch. Trotz leichter Beschwerden, die Wendl nach dem ersten Lauf meldete, holten die beiden wertvolle Punkte für die tour de france gesamtwertung.
In den anderen Disziplinen dominierte Felix Loch den Wettbewerb der Männer im Einsitzer, während Julia Taubitz nach dem ersten Lauf die Frauenkonkurrenz anführte. Im Doppelsitzer der Frauen belegten Dajana Eitberger und Magdalena Matschina den zweiten Platz und festigten damit die deutsche Präsenz auf dem Podest. Toni Eggert und Florian Müller, die als Weltcup-Führende in das Rennen gingen, hatten in Sigulda hingegen zu kämpfen. Mit Platz 16 fielen sie in der tour de france gesamtwertung auf den vierten Rang zurück – eine Entwicklung, die den Kampf um den Titel neu aufwirft.
Wendl und Arlt führen die Doppelsitzer-Weltcupwertung nun mit einem Punkt Vorsprung vor den Letten Mārtiņš Bots und Roberts Plūme an. Die Ergebnisse von Sigulda haben den Ton für eine kompetitive Olympiasaison gesetzt, in der deutsche Athlet:innen in mehreren Disziplinen Schlüsselpositionen besetzen. Die nächsten Rennen werden zeigen, ob sie ihren Vorsprung halten können.
