Immer mehr Migrant:innen in Deutschland denken über Auswanderung nach – besonders vor der Wahl 2025
Einer von Fünf Denkt Über Auswanderung Nach - Immer mehr Migrant:innen in Deutschland denken über Auswanderung nach – besonders vor der Wahl 2025
Eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) zeigt, dass Auswanderungsgedanken in Deutschland unter Migrantinnen und Migranten sowie ihren Nachkommen besonders verbreitet sind. Zwar hat nur ein kleiner Teil konkrete Pläne, doch die Zahlen deuten auf einen spürbaren Anstieg der Auswanderungsüberlegungen hin – insbesondere vor der Bundestagswahl 2025. Die Ergebnisse benennen zudem zentrale Gründe für diese Absichten, von der Hoffnung auf ein besseres Leben bis hin zu Erfahrungen mit Diskriminierung.
Mitte 2025 gab das DeZIM an, dass 26 Prozent der in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten zumindest schon einmal über einen Wegzug nachgedacht hätten, während 3 Prozent aktiv einen Umzug planten. Dieser Wert liegt leicht über den Ergebnissen früherer Erhebungen. In der Gesamtbevölkerung hatte immerhin jede fünfte Person Auswanderungsgedanken gehegt, doch nur 2 Prozent beabsichtigten, innerhalb des nächsten Jahres tatsächlich ins Ausland zu ziehen.
Die Bereitschaft, Deutschland zu verlassen, unterschied sich deutlich nach Herkunft. Bei der ersten Generation der Zugewanderten und ihren Nachkommen war der Anteil derer, die über eine Auswanderung nachdachten, mit 34 bzw. 37 Prozent besonders hoch. Demgegenüber hatte nur jeder Sechste ohne Migrationshintergrund (17 Prozent) solche Überlegungen angestellt. Besonders ausgeprägt war das Interesse bei Menschen mit Bezügen zur Türkei, zum Nahen Osten und zu Nordafrika (39 Prozent), gefolgt von denen mit Wurzeln in der ehemaligen Sowjetunion (31 Prozent) und in EU-Ländern (28 Prozent). Diskriminierungserfahrungen stellten für viele einen entscheidenden Faktor dar. Fast die Hälfte der Auswanderungswilligen nannte die Hoffnung auf ein besseres Leben als Hauptmotiv, andere verwiesen auf persönlich erlebte Vorurteile als Treiber ihrer Überlegungen. Auffällig war zudem, dass die Auswanderungsgedanken kurz vor der Bundestagswahl im Februar 2025 um etwa zehn Prozentpunkte anstiegen. Die tatsächlichen Fortzüge beliefen sich 2024 auf 1,2 Millionen Menschen, wobei die Studie nicht angab, wie viele davon einen Migrationshintergrund hatten. Auch in den aktuellen öffentlichen Daten fehlen präzise Angaben dazu, wie viele Zuwanderer konkrete Pläne für einen Wegzug innerhalb des nächsten Jahres haben.
Die Studie unterstreicht einen wachsenden Trend zu Auswanderungsüberlegungen, vor allem unter Migrantinnen, Migranten und ihren Nachkommen. Zwar bleibt die Mehrheit in Deutschland, doch die Daten deuten darauf hin, dass Unzufriedenheit mit den Lebensbedingungen und Diskriminierungserfahrungen eine Rolle spielen. Die Ergebnisse spiegeln zudem ein allgemeines Mobilitätsmuster wider: Allein 2024 verließen 1,2 Millionen Menschen das Land.
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