FC Bayern München meldet Rekordumsatz trotz Gewinnrückgang
"Trotz aller Kritikerzweifel": FC Bayern setzt neuen Rekordumsatz - FC Bayern München meldet Rekordumsatz trotz Gewinnrückgang
FC Bayern München, der deutsche Fußballriese, verzeichnet trotz gegenteiliger Prognosen ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr. Der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Jan-Christian Dreesen, äußerte sich zur Internationalisierung der Bundesliga und der finanziellen Entwicklung des Sports. Die Einnahmen aus Spieltagen stiegen beim FC Bayern um fast 15 Prozent auf 260,7 Millionen Euro – angetrieben durch die Klub-WM. Damit trug der Verein zu einem Rekordumsatz von 978,3 Millionen Euro bei, ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch belief sich das Ergebnis vor Steuern auf 42,5 Millionen Euro, der Nettogewinn auf 27,1 Millionen Euro – ein leichter Rückgang gegenüber den 43,1 Millionen Euro des Vorjahres. Dreesen räumte ein, dass der Verein ohne größere Investitionen einen weiteren Rekordgewinn hätte erzielen können. Während sich Dreesen gegen regelmäßige Bundesliga-Spiele im Ausland ausspricht, befürwortet er eine stärkere globale Ausrichtung der Liga. Er griff dabei den Gedanken Franz Beckenbauers auf, der einst forderte: "Rausgehen und auf der ganzen Welt Fußball spielen." Als Konkurrenz mit größerer finanzieller Schlagkraft nannte er Manchester City, Paris Saint-Germain und Real Madrid. Der Transfermarkt im Sommer 2023 wuchs um über 50 Prozent auf mehr als neun Milliarden Dollar – ein Zeichen für die steigende wirtschaftliche Dynamik im Fußball. Trotz eines leichten Gewinnrückgangs bleibt der FC Bayern Münchenwirtschaftlich führend. Dresens Plädoyer für eine globalere Bundesliga unterstreicht den Anspruch des Vereins, in einem zunehmend internationaleren und finanzstarken Fußballumfeld konkurrenzfähig zu bleiben.
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