Timi Zajc fliegt raus – wegen vier Millimeter zu viel Stoff
"Find es frech": Kritik an gesperrtem Skispringer Zajc - Timi Zajc fliegt raus – wegen vier Millimeter zu viel Stoff
Timi Zajc erneut disqualifiziert: Diesmal wegen vier Millimeter Überschreitung des Sprunganzugs
Der slowenische Skispringer Timi Zajc wurde in Garmisch-Partenkirchen erneut aus dem Wettbewerb ausgeschlossen – diesmal, weil sein Sprunganzug die vorgeschriebenen Maße um nur vier Millimeter überschritt. Es ist bereits das zweite Mal in Folge, dass Zajc bei der Vierschanzentournee disqualifiziert wurde.
Er war nicht der einzige Athlet, der bestraft wurde. Auch Jason Colby und Fatih Arda İpcioğlu mussten wegen ähnlicher Verstöße gegen die Ausrüstungsvorschriften während des Events die Konkurrenz verlassen.
Der Vorfall markiert Zajcs zweite Disqualifikation in ebenso vielen Wettbewerben. Bereits am 29. Dezember 2025 war er in Oberstdorf zusammen mit Jason Colby wegen nicht regelkonformer Anzüge ausgeschlossen worden. Diesmal traf es zudem den norwegischen Springer Halvor Egner Granerud, der in der Qualifikation von Garmisch-Partenkirchen aus demselben Grund disqualifiziert wurde.
Der ehemalige Spitzen-Skispringer und heutige Eurosport-Experte Martin Schmitt kritisierte Zajcs Haltung scharf. Er deutete an, dass dessen grinselnde Art vor dem Sprung möglicherweise zusätzliche Aufmerksamkeit der Kontrolleure auf sich gezogen habe. Schmitt, der nach Zajcs erster Disqualifikation noch Verständnis gezeigt hatte, zeigte diesmal keine Nachsicht. Die Regeln seien klar, und die Strafe biete Zajc nun Zeit zum Nachdenken, so der Analyst. Unterstützung erhielt die Entscheidung von Felix Hoffmann, Deutschlands bestplatziertem Springer im Turnier. Hoffmann betonte, dass das Springen mit regelkonformer Ausrüstung nicht verhandelbar sei. Seine Position war unmissverständlich: Wer sich nicht an die Vorschriften halte, dürfe nicht teilnehmen.
Die Disqualifikationen folgen strengen Ausrüstungskontrollen, die für Chancengleichheit sorgen sollen. Selbst minimale Abweichungen – wie die vier Millimeter bei Zajc – führen zu sofortigen Strafen. Die Verantwortlichen haben deutlich gemacht, dass es keine Ausnahmen geben werde, unabhängig vom Status oder den bisherigen Leistungen der Athleten.
Zajcs wiederholte Disqualifikationen unterstreichen die Null-Toleranz-Politik des Turniers bei Verstößen gegen die Ausrüstungsregeln. Da mittlerweile mehrere Springer bestraft wurden, haben die Organisatoren noch einmal betont, dass die Einhaltung der Vorschriften zwingend erforderlich ist. Die Entscheidungen bedeuten, dass die betroffenen Athleten wichtige Chancen in einem der prestigeträchtigsten Wettbewerbe des Skisprungs verpassen.
Münchner Startup setzt mit KI-Robotern neue Maßstäbe in der Baubranche
Fachkräftemangel adé: Diese Münchner KI-Roboter reparieren Betonbauten selbstständig – und holen Top-Auszeichnungen. Warum die Branche jetzt aufhorcht.
Ukraine wird vom Waffenempfänger zum Schlüsselproduzenten für Europas Sicherheit
Einst auf ausländische Hilfe angewiesen, produziert die Ukraine heute über die Hälfte ihrer Waffen selbst. Wie der Krieg das Land zum gefragten Rüstungslieferanten macht – und was Deutschland damit zu tun hat.
Audi holt Lamborghini-Chefentwickler als neuen CTO für Formel-1-Offensive
Von Lamborghini direkt in die Formel 1: Rouven Mohr soll Audi zum Sieg führen. Doch die Königsklasse des Motorsports verlangt mehr als nur Geld – sie braucht einen Visionär.
AfD drängt in Bayerns Rathäuser – doch kann sie Stichwahlen gewinnen?
Die AfD will in München und Nürnberg mitmischen, doch die Hürden sind hoch. Zeigt die Wahl, wie tief die Proteststimmung in Bayern wirklich sitzt?