Zoll entdeckt 17.000 Euro verstecktes Bargeld an der Grenze zu Österreich
Zoll entdeckt 17.000 Euro verstecktes Bargeld an der Grenze zu Österreich
Zollbeamte am Grenzübergang Salzburg–Freilassing entdeckten bei einem Autofahrer, der aus Österreich nach Deutschland einreiste, 17.000 Euro nicht deklariertes Bargeld. Die Feststellung löste umgehend Maßnahmen der Behörden aus, die eine Untersuchung des Vorfalls einleiteten.
Der Fahrer hatte das Geld an zwei verschiedenen Stellen versteckt. Zunächst wurden 10.000 Euro unter der Fußmatte des Fahrzeugs gefunden. Bei einer weiteren Durchsuchung stießen die Beamten auf zusätzliche 7.000 Euro, die der Fahrer in seinen Taschen und Kleidungsstücken versteckt hatte.
Nach deutschen Vorschriften müssen Reisende, die aus einem anderen EU-Land nach Deutschland ein- oder ausreisen, Bargeld oder Zahlungsmittel in Höhe von 10.000 Euro oder mehr auf Anfrage des Zolls mündlich angeben. Bei Verstößen drohen Ordnungswidrigkeitsverfahren mit möglichen Bußgeldern von bis zu einer Million Euro. Nach dem Fund leitete das Zollamt Rosenheim ein Bußgeldverfahren gegen den Fahrer ein. Die Behörden behielten zudem 8.500 Euro aus den beschlagnahmten Geldern ein, um die zu erwartende Strafe zu decken.
Der Fall unterstreicht die strenge Durchsetzung der Bargeldmeldepflicht an deutschen Grenzen. Dem Fahrer droht nun eine finanzielle Sanktion, wobei der einbehaltene Betrag zur Begleichung der Strafe dienen soll. Zollbeamte setzen ihre Kontrollen auf nicht deklarierte Geldbeträge bei Grenzübertritten fort.
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