CDU stellt Weihersberg-Projekt in Stein kurz vor der Wahl infrage und löst Streit aus
CDU stellt Weihersberg-Projekt in Stein kurz vor der Wahl infrage und löst Streit aus
Weniger als vier Wochen vor der Kommunalwahl hat die CDU schwere Bedenken gegen das Weihersberg-Projekt in Stein angemeldet. Das 23 Hektar große Bauvorhaben, das seit Jahren in Planung ist, umfasst Wohnraum, Gewerbeflächen und einen modernen Schulcampus. Nun fordert die Partei weitreichende Änderungen an dem lang abgestimmten Masterplan.
Der bestehende Plan für den Weihersberg wurde über Jahre hinweg von einem überparteilichen Lenkungsausschuss erarbeitet – darunter auch mit Beteiligung der CDU. Mehr als 2.000 Bürgerinnen und Bürger brachten sich in Workshops und Online-Konsultationen ein. Das ursprünglich mit 15 Millionen Euro veranschlagte Projekt sollte mit 5 Millionen Euro aus kommunalen Mitteln und 10 Millionen Euro Landeszuschüssen finanziert werden.
Doch nun verlangt die CDU einen kompletten Neuanfang. Ihre Vorschläge sehen unter anderem vor, bestehende Grundschulen auszubauen statt eine neue zu errichten, die Sportanlagen des STV Deutenbach zu modernisieren und die Wohnungsdichte zu verringern. Zudem lehnt die Partei die unterirdische Verlegung der 110-kV-Stromleitung ab und stellt den geplanten Standort der neuen Schule und des Sportzentrums südlich des Hofäckerwegs infrage.
FDP-Stadtrat Wolff Fülle warnt, dass die CDU-Forderung nach einer offeneren Bebauung die behördliche Genehmigung gefährden könnte. SPD-Chef Walter Nüssler ergänzt, dass die Änderungen der Stadt bis zu 50 Millionen Euro an entgangenen Einnahmen kosten könnten. Der amtierende Bürgermeister Kurt Krömer argumentiert, dass die Zentralisierung der Sportanlagen am neuen Campus den alten FC-Stein-Waldsportpark für gewerbliche Nutzungen freimachen und so zur Deckung des Wohnraumbedarfs beitragen würde.
In einer seltenen Einheitfront hielten politische Konkurrenten eine gemeinsame Pressekonferenz ab, um den aktuellen Plan zu verteidigen. Sie warnten davor, das Projekt in dieser späten Phase aufzugeben oder grundlegend zu verändern.
Die Forderungen der CDU nach einem neuen Planungsverfahren und transparenteren Kostenschätzungen haben eine hitzige Debatte ausgelöst. Angesichts der bevorstehenden Wahlen steht die Zukunft des Weihersberg-Projekts – und seines 15-Millionen-Budgets – nun auf dem Spiel. Die Stadt muss entscheiden: Bleibt es beim genehmigten Konzept, oder riskiert man Verzögerungen und finanzielle Unsicherheiten?
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