16-Jähriger rast mit 50 km/h durch Augsburg – E-Scooter beschlagnahmt und Führerschein fehlt

16-Jähriger rast mit 50 km/h durch Augsburg – E-Scooter beschlagnahmt und Führerschein fehlt
16-Jähriger bei Raserei mit E-Scooter in Augsburg erwischt
Am 3. Februar 2026 wurde ein 16-jähriger Fahrer mit einem E-Scooter in Augsburg bei überhöhter Geschwindigkeit kontrolliert. Die Polizei griff ein, nachdem das Gefährt mit gefährlichem Tempo unterwegs war – weit über den gesetzlich erlaubten Grenzen.
Der Vorfall begann, als Beamte den E-Scooter mit bis zu 50 km/h unterwegs beobachteten. Diese Geschwindigkeit näherte sich dem technischen Höchstwert des Geräts von 55 km/h und lag damit deutlich über den für solche Fahrzeuge geltenden Vorschriften. Der Jugendliche besaß keinen gültigen Führerschein und hatte zudem ein Versicherungskennzeichen von einem anderen Fahrzeug an den Scooter angebracht.
Als die Polizei den Teenager anhalten wollte, versuchte er zu fliehen. Später wurde er in einer Tiefgarage aufgespürt. Der E-Scooter wurde sofort beschlagnahmt, der Fahrer seinen Eltern überstellt. Dem Jugendlichen drohen nun Anklagen wegen mehrerer Verkehrsverstöße. Aufgrund deutscher Datenschutzbestimmungen bleibt seine Identität – wie bei Minderjährigen üblich – geheim.
Der E-Scooter wurde eingezogen, das Verfahren wird nun juristisch weiterverfolgt. Die Behörden betonen die Gefahren von Fahrten ohne Führerschein sowie von Manipulationen an Fahrzeugdokumenten. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bedenken zur Sicherheit von E-Scootern im städtischen Verkehr.
