Wie eine 80er-Jahre-Sitcom das Bild von Stieffamilien revolutionierte
Wie eine 80er-Jahre-Sitcom das Bild von Stieffamilien revolutionierte
Stieffamilien – ein schwieriges Thema in der Popkultur
Stieffamilien sind seit jeher ein heikles Thema in der Populärkultur. Während Stiefmütter oft klischeehaft als böse dargestellt werden, kommen auch Stiefväter selten gut weg. Eine westdeutsche Sitcom der 1980er-Jahre versuchte jedoch, dieses Narrativ mit Humor und Wärme zu ändern.
In den 1980er-Jahren zeigte das ZDF Ich heirate eine Familie – die erste westdeutsche Sitcom über eine Patchworkfamilie. Die Serie mit Peter Weck in der Hauptrolle präsentierte einen gutmeinenden, aber oft tollpatschigen Stiefvater, der als komisches fünftes Rad am Wagen und nicht als Schurke inszeniert wurde. Ein seltener Versuch, das Image von Stiefvätern aufzuhellen, die sonst meist negativ gezeichnet werden – etwa als unheimliche Figuren wie in Shining oder Die Nacht des Jägers.
Stieffamilien kämpfen seit Jahrhunderten mit Vorurteilen. Religiöse und patriarchale Traditionen, Märchen und Medien haben Stiefmütter oft als grausam oder intrigant dargestellt. Doch in Wirklichkeit sind Stiefväter statistisch häufiger, da Kinder nach einer Trennung meist bei ihren Müttern bleiben. Trotzdem wird ihre Rolle selten gewürdigt. In den USA gibt es mittlerweile eigene Aktionstage für Patchworkfamilien: Der National Stepfamily Day findet am 16. September statt, der National Stepfather’s Day wird am dritten Freitag im September begangen.
Während Ich heirate eine Familie Stiefväter in einem positiveren Licht zeigte, ändern sich die gesellschaftlichen Einstellungen nur langsam. Der Ansatz der Sitcom war damals eine Ausnahme in einer Zeit, in der negative Klischees vorherrschten. Heute unterstreichen die amerikanischen Gedenktage die wachsende Sichtbarkeit von Stieffamilien im modernen Leben.
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