Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen an bayerischen Bahnhöfen dieses Wochenende

Polizeiaktion an Bahnhöfen - Dobrindt lobt Videoüberwachung - Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen an bayerischen Bahnhöfen dieses Wochenende
Bayerische Bahnhöfe unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen an diesem Wochenende
An den Bahnhöfen in Bayern gelten an diesem Wochenende erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Ein Waffenverbot wurde ab Freitag, 15:00 Uhr, bis Sonntag, 3:00 Uhr, an den Bahnhöfen München, Nürnberg, Regensburg und Aschaffenburg verhängt. Bundesweit hat die Bundespolizei ihre Präsenz verstärkt und führt an rund 40 Bahnhöfen Einsätze durch, um Gewaltdelikte zu bekämpfen und die Bevölkerung zu beruhigen.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt lobte das Videoüberwachungssystem des Münchner Hauptbahnhofs als Vorbild für andere Standorte. Ab 2026 soll die Videoüberwachung an modernen deutschen Bahnhöfen ausgebaut werden – unterstützt durch KI-gestützte Videoanalyse. Dies folgt auf erfolgreiche Pilotprojekte in Frankfurt und anderen Städten.
Bei einer großangelegten Aktion im Oktober wurden über 230 Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, darunter 60 Fälle von Gewaltdelikten und 20 Verstöße gegen das Waffengesetz. Die Videoüberwachung hat sich als wirksam erwiesen: Die Zahl der identifizierten Tatverdächtigen hat sich in den letzten Jahren verdreifacht. Dobrindt betonte zudem die Bedeutung einer flächendeckenden Ausstattung der Bundespolizei mit Elektroschockpistolen, um die Sicherheit weiter zu erhöhen.
Das Waffenverbot an den vier bayerischen Bahnhöfen und die verstärkte Präsenz der Bundespolizei sollen an diesem Wochenende die Sicherheit stärken und den Fahrgästen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Der Ausbau der Videoüberwachung und der Einsatz von Elektroschockpistolen durch die Bundespolizei sind Teil der laufenden Bemühungen, Gewaltdelikte zu bekämpfen und die Sicherheit an deutschen Bahnhöfen zu verbessern.

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