Söder nutzt Olympia-Besuch für Münchens Bewerbung um Sommerspiele 2036

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Ein blau-weißer Teller mit dem Olympischen Logo und detaillierten Designs, wahrscheinlich zur Erinnerung an die Olympischen Spiele in München, vor einem grauen Hintergrund.Admin User

Söder nutzt Olympia-Besuch für Münchens Bewerbung um Sommerspiele 2036

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat im Rahmen seines Wahlkampfs für die Landtagswahl einen vielbeachteten Besuch bei den Olympischen Winterspielen in Italien absolviert. Die Reise umfasste Treffen mit Sportfunktionären sowie eine öffentliche Würdigung der Erfolge deutscher Athletinnen und Athleten auf der Piste.

Söder traf rechtzeitig ein, um das Teamsprintrennen im Skilanglauf zu verfolgen, bei dem die bayerischen Sportlerinnen Laura Gimmler und Coletta Rydzek die Bronzemedaille gewannen. Später gratulierte er den beiden persönlich und veröffentlichte ein Foto mit dem Duo auf seinen Social-Media-Kanälen.

Während des Besuchs tauschte er sich mit Jørg Ammon, dem Präsidenten des Bayerischen Landes-Sportverbands, über künftige sportliche Ziele aus. Söder nutzte die Gelegenheit, um eine deutsche Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele voranzutreiben – mit München als idealem Austragungsort. Dabei betonte er, dass der Fokus auf den Sommerspielen und nicht auf einem weiteren Winterevent liegen solle.

Die Reise steht im Einklang mit Söders Strategie, Spitzenleistungen im Sport eng mit der bayerischen Identität zu verknüpfen. Seit 2021 hat seine Regierung die jährlichen Fördermittel für Leistungssportler von 150 Millionen auf über 220 Millionen Euro bis 2025 erhöht. Prominente Sportler wie die Skirennläuferin Lena Dürr und der Fußballer Thomas Müller traten wiederholt bei staatlich unterstützten Veranstaltungen auf, darunter die Olympischen Feiern 2022 in München und Wahlkampfveranstaltungen 2025, was Söders Image als Förderer bayerischer Exzellenz unterstreicht.

Söders Olympiareise fällt in eine Phase, in der Bayern seine sportliche Reputation gezielt ausbauen will. Mit steigenden Landesinvestitionen und öffentlichen Auftritten an der Seite von Medaillengewinnern untermauert der Wahlkampf seinen Einsatz, München als zukünftige Gastgeberstadt zu positionieren. Der Bronzemedaillenerfolg von Gimmler und Rydzek bot während seines Besuchs eine passende Bühne, um bayerisches Talent zu präsentieren.

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