Peiting wartet vergeblich auf Fortschritte bei geplanter Biogasanlage

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Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte von Bayern, auf der Städte, Dörfer, Flüsse und andere geographische Merkmale eingezeichnet sind.Admin User

Peiting wartet vergeblich auf Fortschritte bei geplanter Biogasanlage

Geplante Biogasanlage in Peiting: Verzögerungen seit Projektvorstellung 2024

Eine geplante Biogasanlage in Peiting kommt seit ihrer Vorstellung im Jahr 2024 nur schleppend voran. Das Schweizer Unternehmen Renergon hatte das Projekt eingereicht, das Gülle in Biogas und Dünger umwandeln soll. Trotz der Zustimmung des Gemeinderats im Januar 2025 gab es seither kaum Fortschritte – Anwohner und Verantwortliche sind verunsichert über die Zukunft des Vorhabens.

Die Diskussionen um die Anlage begannen bereits im vergangenen Jahr, als Renergon seine Pläne erstmals vorstellte. Die Anlage soll Gülle zu Biogas für das Peitinger Gasnetz verarbeiten und den gewonnenen Dünger an lokale Bauernhöfe zurückgeben. Bürgermeister Peter Ostenrieder warnte jedoch, dass das Projekt strenge Prüfungen bestehen müsse, darunter Bedenken wegen Geruchsbelästigung, erhöhtem Verkehrsaufkommen und Baurecht.

Um mögliche Probleme zu bewerten, besichtigten Gemeinderäte eine ähnliche Anlage in Biberach. Im Fokus stand dabei vor allem die Geruchskontrolle – ein häufiger Kritikpunkt bei solchen Projekten. Unterdessen musste Renergon zunächst ein weiteres Vorhaben in Brandenburg abschließen, bevor es mit den Peitinger Plänen vorankommen konnte. Nun ist der Start für März angesetzt.

Das lokale Unternehmen Seidel Bau wurde mit dem Betrieb der Anlage beauftragt, doch mit den Bauarbeiten wurde noch nicht begonnen. Die Untätigkeit seit der Genehmigung des Bebauungsplans Ende Januar nährt Spekulationen über das Engagement von Renergon. Aktuelle Änderungen in den deutschen Vorschriften haben zwar die Genehmigungszeiten für Biogasprojekte verkürzt – von ehemals 18–24 auf nun 12–18 Monate. Dennoch führen Herausforderungen wie Emissionsauflagen, Umweltbedingungen und rechtliche Auseinandersetzungen immer wieder zu Verzögerungen, wie sie auch in anderen bayerischen und niedersächsischen Projekten zu beobachten sind.

Die Biogasanlage in Peiting bleibt vorerst in der Schwebe, die Planung ist nun für März vorgesehen. Falls realisiert, würde sie das örtliche Gasnetz mit Biogas versorgen und Dünger für die Landwirtschaft zurückgewinnen. Ob das Projekt gelingt, hängt davon ab, ob in den kommenden Monaten technische, ökologische und logistische Hürden überwunden werden.

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