Münchner stimmen am Sonntag über Olympia-Bewerbung ab: Nutzen und Risiken abwägen

München will die Olympischen Spiele: Was spricht dafür, was dagegen? - Münchner stimmen am Sonntag über Olympia-Bewerbung ab: Nutzen und Risiken abwägen
Münchner Bürger stimmen an diesem Sonntag in einem Bürgerentscheid über die Bewerbung ihrer Stadt als Austragungsort der Olympischen Spiele ab. Die Diskussion dreht sich um mögliche Vorteile, aber auch erhebliche Bedenken – darunter explodierende Kosten, bezahlbarer Wohnraum und die ökologischen Folgen. München prüft eine Kandidatur für die Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Befürworter argumentieren, dies würde den Ruf der Stadt als Sportmetropole festigen und den Breitensport langfristig fördern. Kritiker warnen jedoch vor unkalkulierbaren und extrem hohen Kosten, die am Ende die Steuerzahler belasten könnten. Seit den 1960er-Jahren hat keine Gastgeberstadt ihr ursprüngliches Budget eingehalten. Der wirtschaftliche Aufschwung durch Olympische Spiele ist oft nur von kurzer Dauer und rentiert sich selten rein finanziell. Zudem könnten die Spiele die Wohnungspreise in die Höhe treiben und Gentrifizierung beschleunigen – mit negativen Folgen für die Wohnraumversorgung. Hinzu kommen ökologische Bedenken sowie die intransparente und restriktive Vertragspraxis des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Manche fragen sich, ob die Ausrichtung angesichts bestehender städtischer Probleme und anderer Prioritäten überhaupt sinnvoll ist. Der anstehende Bürgerentscheid wird über das weitere Vorgehen Münchens entscheiden. Bei einer Zustimmung könnten die Spiele Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr vorantreiben und Tausende neue Wohnungen im geplanten Olympischen Dorf schaffen. Doch die Abstimmung muss die möglichen Chancen gegen die erheblichen Risiken und Kritikpunkte abwägen.

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