Frei Otto: Wie ein Visionär die Architektur mit Leichtigkeit revolutionierte

Frei Otto: Wie ein Visionär die Architektur mit Leichtigkeit revolutionierte
Frei Otto, Pionier der Architektur und Visionär naturinspirierter Bauwerke, ist verstorben. Der bedeutende deutsche Architekt, der mit seinen bahnbrechenden Entwürfen für Membrandächer, pneumatische Konstruktionen und Seilnetze weltweite Anerkennung fand, wurde unter anderem mit dem renommierten Pritzker-Preis ausgezeichnet. Sein wohl berühmtestes Werk, das Münchner Olympiastadion, bleibt ein bleibendes Zeugnis seines ganzheitlichen architektonischen Ansatzes.
Ottos architektonischer Werdegang begann während seines Einsatzes als Luftwaffe-Pilot im Zweiten Weltkrieg. Diese Erfahrung prägte seine Vorstellung von Bauwerken, die so leicht sein sollten wie Flugzeugflügel – eine Idee, die seine späteren Entwürfe maßgeblich beeinflusste. Sein Engagement für Nachhaltigkeit zeigte sich bereits in seiner Doktorarbeit zum Thema „Hängedach“, in der er nach Wegen suchte, mit minimalem Material- und Energieaufwand zu bauen.
Ein Meilenstein seiner Karriere war 1957 das radiale Sternwellen-Zelt für die Bundesgartenschau in Köln, das den Grundstein für spätere Zeltdach-Konstruktionen legte. Die innovative Struktur wurde dauerhaft erhalten und unterstreicht Ottos Fähigkeit, architektonische Meisterleistungen von bleibendem Wert zu schaffen. Sein Lebenswerk gipfelte 1972 im Münchner Olympiastadion, das in Zusammenarbeit mit Günter Behnisch, Jörg Schlaich, Fritz Leonhardt, Rudolf Bergermann, Knut Gabriel und Ulrich Otto entstand.
Ein zentrales Element in Ottos Entwürfen war die Spannung, die sich in seinen Membrandächern und Seilnetzen widerspiegelt. Als sein größtes Werk Betrachtete er die Vogelvoliere im Münchner Hellabrunner Zoo, die er 1980 gemeinsam mit dem Architekten Jörg Gribl realisierte. Ottos Architektur verband Soziologie, Stadtplanung und Ingenieurskunst und machte das Bauen zu einer interdisziplinären Praxis.
Frei Ottos naturinspirierte, innovative Entwürfe haben die Architekturwelt nachhaltig geprägt. Sein Engagement für Nachhaltigkeit und sein ganzheitlicher Ansatz inspirieren bis heute Generationen von Architekten. Das Münchner Olympiastadion, sein Magnum Opus, steht weiterhin als Symbol für sein revolutionäres Schaffen. Ottos Vermächtnis lebt weiter – nicht nur durch seine zahlreichen Auszeichnungen, sondern auch durch den Pritzker-Preis, der ihm nur Stunden nach seinem Tod im Jahr 2015 posthum verliehen wurde.

BfD präsentiert bunte Stadtratsliste mit Rentnern und Handwerkern unter Ullmanns Führung
Von erfahrenen Rentnern bis zu jungen Unternehmer:innen: Die BfD setzt auf Vielfalt. Doch wer überzeugt die Wähler:innen am meisten? Der Wahlkampf beginnt jetzt.

Antenne Bayern Group startet mit neuem Führungstrio und strategischer Umstrukturierung
Ein radikaler Führungswechsel soll die Mediengruppe zukunftsfest machen. Während Wellert zurückkehrt, übernimmt Radio 7 in Ulm ein neues Duo – mit klaren Zielen.

Alfons Schuhbeck zu Haft wegen Steuerhinterziehung verurteilt – Karriere am Ende?
Vom TV-Star zum verurteilten Steuersünder: Schuhbecks Fall erschüttert die Branche. Wird er je wieder vor die Kamera zurückkehren? Die Berufung entscheidet.

Zoll entdeckt 17.000 Euro verstecktes Bargeld an der Grenze zu Österreich
Ein Autofahrer riskierte bis zu eine Million Euro Strafe, weil er Bargeld verschwiegen hatte. Wie der Zoll die versteckten Scheine aufspürte – und was jetzt passiert.

Semir Telalović verlässt den 1. FC Nürnberg – Leihe zu Arminia Bielefeld
Ein kurzes Gastspiel mit wenig Erfolg: Der 24-Jährige sucht nun in Bielefeld neuen Schwung. Währenddessen setzt der **FCN** auf junge Talente wie den 15-jährigen Marko Soldić.

Tödlicher Sturz auf vereistem Wintersportweg bei Oberstdorf am Neujahrstag
Ein Familienausflug endet tragisch: Beim Aufstieg zur Enzianhütte rutscht ein Mann auf dem Eis ab. Trotz sofortiger Hilfe kam jede Rettung zu spät.

Timi Zajc fliegt raus – wegen vier Millimeter zu viel Stoff
Vier Millimeter entscheiden über Sieg oder Niederlage. Warum Timi Zajc zum zweiten Mal in Folge die Regeln der Vierschanzentournee zum Verhängnis wurden – und was Experten dazu sagen.