FC Bayern verlängert Emirates-Deal trotz Menschenrechtskritik

Vor der Präsidentenwahl: Kritik an der Bayern-Sponsoring - FC Bayern verlängert Emirates-Deal trotz Menschenrechtskritik
FC Bayern München verlängert Sponsoring-Vertrag mit Emirates – trotz Menschenrechtsvorwürfen Trotz anhaltender Kritik an Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der Beteiligung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) am Sudan-Konflikt hat der FC Bayern München seine Sponsorenpartnerschaft mit Emirates verlängert. Die Entscheidung sorgt für Diskussionen – besonders vor dem Hintergrund der jüngsten Wiederwahl von Herbert Hainer zum Vereinspräsidenten. Michael Ott, ein Vereinsmitglied, hat die Zusammenarbeit mit Emirates öffentlich scharf verurteilt. Er berief sich dabei auf Berichte US-amerikanischer Geheimdienste und des Wall Street Journal, die der VAE vorwerfen, die paramilitärische Gruppe Rapid Support Forces (RSF) zu unterstützen – eine Miliz, der schwere Gräueltaten in der Region angelastet werden. Die VAE weist jede Einmischung in den Konflikt stets zurück. Emirates, seit langem ein wichtiger Partner im Fußball, kooperiert auch mit anderen Top-Clubs wie Real Madrid. Ott jedoch argumentiert, der FC Bayern dürfe mögliche Menschenrechtsverstöße nicht ignorieren. Herbert Hainer, der mit großer Mehrheit wiedergewählt wurde, verwies bei der Frage nach einer Stellungnahme an CEO Jan-Christian Dreesen. Dreesen betonte, der Verein prüfe jeden potenziellen Partner vor einer Zusammenarbeit gründlich. Politische oder geopolitische Themen lägen jedoch außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Clubs. Vielmehr gelte es, den Sport durch eigene Einnahmen zu finanzieren. Trotz der Kontroverse bleibt der FC Bayern München bei seiner Entscheidung: Der Vertrag mit Emirates wurde verlängert. Der Verein versichert, seine Partner sorgfältig auszuwählen – Kritiker fordern jedoch eine stärkere Berücksichtigung der Menschenrechtsbilanz. Die VAE weiterhin bestreitet jede Beteiligung am Sudan-Konflikt.

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