Dramatische Rettungen in den Allgäuer Alpen: Was Wanderer jetzt wissen müssen

Dramatische Rettungen in den Allgäuer Alpen: Was Wanderer jetzt wissen müssen
Zwei Bergsteigergruppen in Allgäuer Alpen gerettet
Am vergangenen Wochenende mussten in den Allgäuer Alpen zwei Gruppen von Wanderern in getrennten Einsätzen gerettet werden. Beim ersten Fall benötigten zwei 16-jährige Kletterer Hilfe beim Abstieg vom Hochvogel, beim zweiten saßen zwei Wanderer aufgrund harter Winterbedingungen in der Nähe des Schrecksees fest. Beide Vorfälle unterstreichen, wie wichtig sorgfältige Planung und Vorbereitung für Bergtouren sind.
Am Samstag brachte ein Rettungshubschrauber aus Reutte die beiden 16-jährigen Kletterer in Sicherheit, nachdem sie den Abstieg vom Hochvogel als zu gefährlich eingestuft hatten. Der Bergwacht-Dienst Hinterstein, der an der Aktion beteiligt war, betonte, dass die Jugendlichen zwar gut ausgerüstet und mit Bergerfahrung waren – dennoch benötigten sie Unterstützung. Dies zeigt, dass selbst erfahrene Bergsteiger vor Herausforderungen stehen können.
Einen Tag später gerieten zwei Wanderer nahe dem Schrecksee in eine Notlage, nachdem sie auf steilem, schneebedecktem Gelände nicht mehr weiterkamen. Trotz der derzeit extremen Winterbedingungen in den Allgäuer Alpen oberhalb von 1.600 Metern hatten sich die beiden für ihre Tourenplanung auf TikTok verlassen und waren weder ausreichend ausgestattet noch erfahren. Sie alarmierten die Rettungskräfte und wurden schließlich geborgen. Die Bergwacht Hinterstein ruft Wanderer dazu auf, sich vor Touren über zuverlässige Quellen über die Bedingungen zu informieren, und warnt, dass anspruchsvolle Routen in dieser Saison nur von geübten Alpinisten begangen werden sollten.
Beide Rettungseinsätze verliefen erfolgreich, doch die Vorfälle sind eine deutliche Mahnung, wie entscheidend eine gründliche Vorbereitung für Bergtouren ist. Wanderer sollten sich über Wetter- und Wegverhältnisse aus vertrauenswürdigen Quellen informieren, die notwendige Ausrüstung und Fähigkeiten mitbringen und ihre eigenen Grenzen realistisch einschätzen. Wer ohne spezielle Versicherung gerettet wird, muss die Kosten selbst tragen. Peter Eisenlauer, der neue Landesvorsitzende der Bayerischen Bergwacht, der sein Amt am 1. Januar 2023 antrat, wird in den kommenden Monaten vermutlich mit ähnlichen Einsätzen konfrontiert sein.

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