DJV fordert Ende der Medienunterdrückung in Venezuela nach Reporter-Festnahmen
Verband Deutscher Journalisten: Venezuela muss sich für Journalisten öffnen - DJV fordert Ende der Medienunterdrückung in Venezuela nach Reporter-Festnahmen
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die venezolanische Regierung aufgefordert, die Einschränkungen der Medienfreiheit zu beenden. Der Appell erfolgt nach der jüngsten Festnahme von 14 Reporter:innen während der Amtseinführung von Delcy Rodríguez in Caracas. Die Organisation forderte zudem die Wiedereröffnung der Grenzen für ausländische Korrespondent:innen, denen zurzeit die Einreise verweigert wird.
Am 5. Januar 2026 hatten venezolanische Behörden 14 Journalist:innen vorläufig festgenommen, die über die Präsidialvereinigung berichteten. Wie der nationale Journalistenverband (SNTP) bestätigte, arbeiteten 11 von ihnen für internationale Medien, eine weitere Person für eine nationale Nachrichtenorganisation. Stand desselben Datums befanden sich mindestens 10 weiterhin in Haft – ihnen wird vorgeworfen, mit den USA zusammengearbeitet zu haben.
Der DJV verurteilte die Festnahmen als "Hexenjagd" auf kritische Berichterstattung. Unabhängiger Journalismus dürfe sich weder auf Quellen des Pentagons noch auf staatlich gefilterte Informationen stützen, argumentierte der Verband. Stattdessen bestehe er darauf, dass internationale Reporter:innen die Verhältnisse in Venezuela selbst vor Ort dokumentieren können dürfen. Über die Verhaftungen hinaus kritisierte der DJV die umfassenden Zensurmaßnahmen im Land. Gefordert wurden die sofortige Aufhebung aller Beschränkungen der Pressefreiheit sowie die Öffnung der Grenzen für westliche Auslandskorrespondent:innen, denen zurzeit die Einreise verweigert wird.
Die Stellungnahmen des DJV unterstreichen die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Unterdrückung der Medien in Venezuela. Angesichts der weiterhin inhaftierten mindestens zehn Journalist:innen konzentrieren sich die Forderungen der Organisation auf uneingeschränkten Zugang und ein Ende der Zensur. Der Appell erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die internationale Beobachtung der Pressesituation im Land zunehmend schärfer wird.
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