Gurkenpreise explodieren: Warum Russland und Deutschland jetzt mehr zahlen müssen
Gurkenpreise explodieren: Warum Russland und Deutschland jetzt mehr zahlen müssen
Gurkenpreise schnellen in Europa in die Höhe – Verbraucher in Russland und Deutschland betroffen
In ganz Europa sind die Preise für Gurken stark angestiegen und belasten die Verbraucher sowohl in Russland als auch in Deutschland schwer. In Russland geben Haushalte mittlerweile fast die Hälfte ihres Einkommens für Lebensmittel aus, da die Kosten weiter steigen. Gleichzeitig müssen deutsche Käufer höhere Preise zahlen – bedingt durch schlechte Ernten in Südspanien und eine gestiegene Nachfrage.
In Russland haben sich die Gurkenpreise seit Dezember 2022 nahezu verdoppelt. Ein Kilogramm kostet in Moskau derzeit etwa 3,60 Euro, in einigen Regionen liegen die Preise sogar bei über 11 Euro. Die russische Kartellbehörde hat Ermittlungen zu den drastischen Preisanstiegen eingeleitet, die auf steigende Produktionskosten, Ernteausfälle und höhere Steuern zurückzuführen sind.
Auch in Deutschland sind die Gurkenpreise deutlich gestiegen, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Das Land ist stark von Importen aus Spanien, den Niederlanden und Belgien abhängig, zusätzlich kommen Lieferungen aus Griechenland. Doch kaltes und nasses Wetter in Südspanien hat die Ernten beeinträchtigt und die Versorgung in ganz Europa gedrosselt. Dadurch stiegen die Preise für Salatgurken im Dezember 2025 im Vergleich zum Vormonat um 43 Prozent – ausgelöst durch winterliche Kälteeinbrüche in Spanien und den Niederlanden.
Das Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) warnt vor kurzfristigen Preiserhöhungen in Deutschland. Anders als in Russland erwarten die Behörden jedoch keine schweren finanziellen Belastungen für die Haushalte.
Während russische Familien unter der Preisspirale leiden und fast die Hälfte ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssen, dürften deutsche Verbraucher trotz höherer Gurkenpreise keine vergleichbare finanzielle Not spüren. Die Situation zeigt, wie Wetterkapriolen und Lieferengpässe die Lebensmittelkosten in verschiedenen Märkten in die Höhe treiben können.
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