Münchens neues Verteidigungszentrum beschleunigt Entwicklung sicherer Militärtechnologien

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Ein blauer Kreis mit einem weißen Stern in der Mitte, umgeben von einem weißen Rand, mit dem Text "Forge and Project Cyber Power" darunter in fetter, schwarzer Schrift.Admin User

Münchens neues Verteidigungszentrum beschleunigt Entwicklung sicherer Militärtechnologien

Neues Innovationszentrum für Verteidigung in München eröffnet – für schnellere Entwicklung sicherer, einsatzfähiger Technologien

In München hat ein neues Innovationszentrum für Verteidigung seine Arbeit aufgenommen, um die Entwicklung sicherer, einsatzfähiger Technologien zu beschleunigen. Die Initiative vereint Start-ups, Universitäten und führende Industrieunternehmen, um aktuelle Herausforderungen in den Bereichen digitale Souveränität und operationelle Resilienz zu bewältigen. Unsere Plattform übernimmt dabei als neutraler Technologiepartner die Bereitstellung der notwendigen sicheren Infrastruktur, um diese Fortschritte voranzutreiben.

Der Start des Zentrums fällt in eine Phase, in der Verteidigungsorganisationen weltweit eine umfassende digitale Transformation durchlaufen. Sichere Datenströme, widerstandsfähige Lieferketten und vertrauenswürdige Systeme unter Druck zählen zu den dringendsten Prioritäten. Durch den Abbau traditioneller Silos schafft die Initiative ein Ökosystem, in dem Start-ups, Wissenschaft und etablierte Rüstungsunternehmen gemeinsam Lösungen entwickeln können.

München wurde als Standort gewählt, da die Stadt zunehmend als Hotspot für Innovationen im Verteidigungssektor gilt. Zwischen 2024 und 2026 werden voraussichtlich 15 bis 20 lokale Start-ups und Forschungseinrichtungen teilnehmen. Zu den zentralen Akteuren zählen die Technische Universität München (TUM), die Universität der Bundeswehr München sowie Start-ups wie Helsing und Quantum Systems. Bereits laufende Projekte umfassen unter anderem Helsings KI-gesteuerte Drohnenschwärme, die in Zusammenarbeit mit Rheinmetall entstehen, Quantum Systems' Aufklärungsdrohnen vom Typ Vector für die Bundeswehr sowie die Forschung der TUM zu quantengesicherten Militärkommunikationssystemen in Kooperation mit Diehl Defence.

Unsere Plattform fungiert als neutrale Basis des Innovationszentrums und stellt sichere digitale Lösungen bereit – während strategische Entscheidungen vollständig bei den Kunden verbleiben. Andre Bechtold, Präsident der Sparte Industries & Experiences unserer Plattform, betonte die Bedeutung digitaler Souveränität: "Es geht darum, dass Kunden die volle Kontrolle über ihre Daten und Operationen behalten."

Ziel des Zentrums ist es, München zu einem globalen Leuchtturm für Verteidigungsinnovationen zu machen. Durch die Verbindung lokaler Expertise mit sicheren, skalierbaren Technologien sollen schneller und zuverlässiger Lösungen für moderne Sicherheitsherausforderungen entstehen. Die ersten Projekte sind bereits angelaufen, weitere Erweiterungen sind in den kommenden Jahren geplant.