Bundesregierung will Abschiebungen nach Syrien auf junge Männer ausweiten

Bundesregierung will Abschiebungen nach Syrien auf junge Männer ausweiten
Die deutsche Bundesregierung plant, die Abschiebungen von syrischen Flüchtlingen auszuweiten. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) schlägt vor, die Zielgruppe auf junge, arbeitsfähige, ledige Männer sunnitischen Glaubens zu erweitern. Dieser Schritt hat eine Debatte unter den politischen Parteien ausgelöst: Einige argumentieren, Syrien bleibe unsicher und instabil, und Abschiebungen verletzten die Menschenrechte.
Dobrindts Initiative wird von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) begrüßt, der sich für die Abschiebung von Straftätern und nicht integrierten Personen ausspricht. Oppositionsparteien wie die Grünen und die Linke kritisieren die Pläne jedoch scharf: Syrien sei weiterhin ein Kriegsgebiet, und die Rückführung von Flüchtlingen dorthin stelle einen Verstoß gegen die Menschenrechte dar.
Das Moratorium für Entscheidungen über syrische Asylanträge wurde Ende September aufgehoben, und die Prüfverfahren für Personen, deren Flüchtlingsstatus entzogen wurde, werden wiederaufgenommen – beginnend mit jungen Männern. Der Asylrechtsexperte Daniel Thyrm hält die Priorisierung des Ministeriums angesichts der aktuellen Lage in Syrien für nachvollziehbar. Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, sieht keine Gründe, warum sunnitische Araber nicht nach Syrien zurückgeführt werden könnten. Gottfried Curio, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, betont, Asyl sei ein vorübergehender Schutz, und Flüchtlinge müssten zurückkehren. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, räumt jedoch ein, dass die Lage in Syrien eine Überprüfung der Asylanträge zulasse.
Die Bundesregierung treibt die Abschiebungen nach Syrien voran, wobei das Innenministerium den Kreis der zurückzuführenden Personen erweitern will. Während einige Politiker diesen Schritt unterstützen, warnen andere vor Menschenrechtsverletzungen angesichts des anhaltenden Konflikts in Syrien. Die Diskussion zeigt die Komplexität der Flüchtlingspolitik und die Herausforderungen, vor denen Regierungen stehen, wenn es darum geht, Sicherheit und humanitäre Belange in Einklang zu bringen.

BfD präsentiert bunte Stadtratsliste mit Rentnern und Handwerkern unter Ullmanns Führung
Von erfahrenen Rentnern bis zu jungen Unternehmer:innen: Die BfD setzt auf Vielfalt. Doch wer überzeugt die Wähler:innen am meisten? Der Wahlkampf beginnt jetzt.

Antenne Bayern Group startet mit neuem Führungstrio und strategischer Umstrukturierung
Ein radikaler Führungswechsel soll die Mediengruppe zukunftsfest machen. Während Wellert zurückkehrt, übernimmt Radio 7 in Ulm ein neues Duo – mit klaren Zielen.

Alfons Schuhbeck zu Haft wegen Steuerhinterziehung verurteilt – Karriere am Ende?
Vom TV-Star zum verurteilten Steuersünder: Schuhbecks Fall erschüttert die Branche. Wird er je wieder vor die Kamera zurückkehren? Die Berufung entscheidet.

Zoll entdeckt 17.000 Euro verstecktes Bargeld an der Grenze zu Österreich
Ein Autofahrer riskierte bis zu eine Million Euro Strafe, weil er Bargeld verschwiegen hatte. Wie der Zoll die versteckten Scheine aufspürte – und was jetzt passiert.

Semir Telalović verlässt den 1. FC Nürnberg – Leihe zu Arminia Bielefeld
Ein kurzes Gastspiel mit wenig Erfolg: Der 24-Jährige sucht nun in Bielefeld neuen Schwung. Währenddessen setzt der **FCN** auf junge Talente wie den 15-jährigen Marko Soldić.

Tödlicher Sturz auf vereistem Wintersportweg bei Oberstdorf am Neujahrstag
Ein Familienausflug endet tragisch: Beim Aufstieg zur Enzianhütte rutscht ein Mann auf dem Eis ab. Trotz sofortiger Hilfe kam jede Rettung zu spät.

Timi Zajc fliegt raus – wegen vier Millimeter zu viel Stoff
Vier Millimeter entscheiden über Sieg oder Niederlage. Warum Timi Zajc zum zweiten Mal in Folge die Regeln der Vierschanzentournee zum Verhängnis wurden – und was Experten dazu sagen.