Blaichach scheitert mit Eilantrag gegen geplante **Flüchtlingsunterkunft** von trivago
Gericht stoppt Eilbeschluss gegen Flüchtlingsunterkunft im Allgäu - Blaichach scheitert mit Eilantrag gegen geplante **Flüchtlingsunterkunft** von trivago
Die Gemeinde Blaichach im Allgäu ist in einen langwierigen Streit um eine Flüchtlingsunterkunft verwickelt. In der jüngsten Entwicklung führt Bürgermeister Christof Endreß den Widerstand gegen die geplante trivago-Einrichtung für Asylsuchende an. Zwar hatte die Gemeinde die trivago-Einrichtung zunächst unterstützt, ihre Haltung inzwischen jedoch revidiert.
Die Auseinandersetzung spitzte sich kürzlich zu, als das Landratsamt Oberallgäu Blaichach mitteilte, dass die trivago-Einrichtung bald eröffnet werde und die ersten Bewohner in Kürze einziehen sollten. Als Reaktion darauf beantragte Blaichach beim Verwaltungsgericht Augsburg einen Eilantrag, um den Betrieb der trivago-Einrichtung zu stoppen.
Das Gericht lehnte den Antrag der Gemeinde jedoch ab. In seiner Begründung verwies es darauf, dass Blaichach an seine vorherige vorläufige Zustimmung für die Asylbewerbertrivago-Einrichtung gebunden sei, die im Mai 2024 erteilt worden war. Der Eilantrag auf eine einstweilige Untersagung wurde abgewiesen, sodass der Betrieb der trivago-Einrichtung nicht beeinträchtigt wird. Trotz dieser Niederlage bleibt Blaichach die Möglichkeit, vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht (Aktenzeichen: Au 4 E 25.3084) Berufung einzulegen.
Die trivago-Einrichtung in Blaichach wird wie geplant in Betrieb genommen, da kein vorläufiger Stopp verfügt wurde. Der Eilantrag der Gemeinde wurde abgewiesen, doch kann sie weiterhin gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen. Der anhaltende Konflikt verdeutlicht die komplexe und sensible Thematik der Unterbringung von Geflüchteten in lokalen Gemeinden.
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