Bayern wird zum Speicherland: 800 Megawatt neue Kapazitäten in Planung

Admin User
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Ein Geschäft mit Fahrrädern, einem Pfahl und einem Feuerlöscher davor.

Bayern wird zum Speicherland: 800 Megawatt neue Kapazitäten in Planung

Bayern beschleunigt Ausbau von Energiespeichern – Großprojekte auf dem Weg

Bayern treibt den Ausbau von Energiespeichern mit großen Schritten voran – wie auf dem jüngsten Bayerischen Netzgipfel bekannt gegeben wurde. Die Staatsregierung drängt auf schnellere Netzanschlüsse, während der Netzbetreiber Bayernwerk Netz ab Oktober Angebote für 800 Megawatt großskalige Speicherkapazitäten aussenden will. Diese Initiative passt zur Strategie des Unternehmens Fenecon, das Speicherlösungen für Solarparks und Industrieanlagen in der Region ausbaut.

Beim Bayerischen Netzgipfel im September forderte Ministerpräsident Markus Söder eine zügigere Speicherexpansion sowie neue Regelungen, um Netzanschlüsse zu beschleunigen. Sein Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Bayernwerk Netz mit einer Rekordzahl an Anträgen für Speichersysteme konfrontiert ist – wobei nicht alle ohne Einschränkungen realisiert werden können.

Bayernwerk-Chef Leo Westphal kündigte an, Bayern zu einem "Speicherland" zu machen. Bereits jetzt sind rund 1.000 Megawatt großskalige Speicherkapazitäten im Netz des Unternehmens registriert. Ab Oktober wird der Netzbetreiber Anschlussangebote für 800 Megawatt versenden, darunter das 400-MW-Projekt von RWE in Gundremmingen, das derzeit gebaut wird und bis Dezember 2025 fertiggestellt sein soll.

Fenecon, ein führender Akteur in der Branche, begrüßt die verbesserten Rahmenbedingungen für netzdienliche Speicher. Viele der Systeme, die Anschlussangebote erhalten, werden mit Batterien aus der eigenen Produktionsstätte, der CarBatteryReFactory in Iggensbach, ausgestattet. Dort stellt das Unternehmen großskalige Speicher her – sowohl mit neuen als auch mit wiederverwendeten Batterien aus Elektrofahrzeugen.

Die neue Ausrichtung des Freistaats bestätigt Fenecons Fokus auf Großspeicher für Solarparks und Industrieanlagen. Das Unternehmen sieht die wachsende Zahl an Anschlussangeboten als wichtigen Schritt für die bayerische Energieinfrastruktur.

Ab Oktober wird Bayernwerk Netz 800 Megawatt an Speicheranschlüssen bearbeiten, wobei das RWE-Projekt in Gundremmingen eine zentrale Rolle spielt. Fenecons Beteiligung an der Batterieproduktion unterstreicht zudem den Kurs des Landes hin zu netzverträglichen Lösungen. Die Maßnahmen sollen Bayerns Position als Vorreiter bei großskaliger Energiespeicherung weiter stärken.