Bayerische Brauereien kämpfen ums Überleben: Historischer Tiefstand erreicht
Bayerische Brauer in Not - Empörung über 'Alkoholpolitik' - Bayerische Brauereien kämpfen ums Überleben: Historischer Tiefstand erreicht
Bayerische Braubranche auf historischem Tief: Erstmals weniger als 600 Brauereien in Bayern
Die bayerische Brauereibranche hat einen historischen Tiefstand erreicht: Erstmals sind weniger als 600 Brauereien in Bayern in Betrieb. Der Rückgang fiel mit einem drastischen Einbruch der Bierverkäufe und -exporte im Jahr 2025 zusammen und verschärft einen langjährigen Abwärtstrend. Die Brauer sehen sich nun mit neuen Herausforderungen konfrontiert – darunter die vom Staat unterstützte Kampagne "Dry January", die in der Branche für Kontroversen sorgt.
Die Krise spitzte sich im vergangenen Jahr zu, als der Gesamtabsatz bayerischer Brauereien um über fünf Prozent auf 22,5 Millionen Hektoliter einbrach. Dieser Rückgang fiel stärker aus als die Verluste während der COVID-19-Pandemie, die bereits als verheerend für die Branche galt. Auch die Exporte, einst eine verlässliche Stütze zur Kompensation der schwachen Inlandsnachfrage, gingen deutlich zurück.
Die Pro-Kopf-Verbrauchszahlen erzählen ein ähnliches Bild: Während die Deutschen 1990 im Schnitt noch fast 143 Liter Bier pro Jahr tranken, lag der Wert 2024 bei unter 90 Litern. Georg Schneider, der scheidende Präsident des Bayerischen Brauerbundes, machte Gesundheitsbehörden und Politiker für das verantwortlich, was er als eine Kampagne zur "Dämonisierung" selbst mäßigen Alkoholkonsums bezeichnete.
Die Spannungen verschärften sich am 1. Januar, als Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach die Aktion "Dry January" startete und die Bürger aufforderte, einen Monat lang auf Alkohol zu verzichten. Die Brauer werteten dies als offenen Boykott ihrer Produkte. Trotz der Kritik hatte Deutschland bereits das Ziel der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 2022 erreicht, den Konsum von reinem Alkohol um zehn Prozent zu senken – doch die Politik drängt auf weitere Kürzungen.
Schneider räumte die schwierigen Rahmenbedingungen ein, rief die Brauer jedoch dazu auf, nicht die Hoffnung aufzugeben. Er verwies auf mögliche Wachstumsfelder wie regionale Spezialbiere und die steigende Beliebtheit alkoholfreier Alternativen. Während die globalen Trends in anderen europäischen Ländern noch unklar sind, steht die bayerische Braubranche vor der Wahl: anpassen oder weiteren Niedergang riskieren.
Mit nunmehr weniger als 600 Brauereien und den niedrigsten Absatzzahlen seit Jahrzehnten steht die Branche unter enormem Druck. Der Umstieg auf alkoholfreie Produkte und regionale Spezialitäten könnte einen Weg aus der Krise weisen – doch ob es gelingt, jahrelange Nachfrageschwäche umzukehren, bleibt fraglich. Die einst dominierende Branche blickt einer ungewissen Zukunft entgegen.
FC Bayern unter Druck: Hoffenheims Siegeszug trifft auf Münchner Krisenstimmung
Fünf Siege in Folge gegen einen wankenden Rekordmeister: Hoffenheims Offensivfußball fordert den FC Bayern heraus. Wird München die Wende schaffen – oder bricht die Serie der Kraichgauer nicht?
Streit um bayerisches Jagdrecht: Wölfe und Abschussquoten spalten die Koalition
Die Wolfspopulation wächst – doch die Lösung der bayerischen Regierung spaltet. Während die einen mehr lokale Kontrolle fordern, warnen Grüne und SPD vor Risiken für den Artenschutz.
1. FC Nürnberg: Drei Neuzugänge, aber kein Stürmer im Wintertransferfenster
Neun Abgänge, drei Neuzugänge – doch der große Wurf blieb aus. Nun muss der FCN ohne neuen Stürmer gegen Paderborn ran.
Münchens Mega-Projekt: Tiefste Bahnhöfe Deutschlands entstehen für die zweite S-Bahn-Strecke
40 Meter unter der Erde: Hier wächst Münchens neue Schienen-Ära. Doch wie überstehen Fahrgäste den jahrzehntelangen Umbau ohne Chaos? Ein Blick hinter die Bauzäune.
FC Bayern München dominiert Braunschweig und zieht ins Pokal-Viertelfinale ein
Ein furioser 16:0-Start und eine durchgehende Dominanz: Der FC Bayern München ließ Braunschweig keine Chance. Justus Hollatz glänzte mit 21 Punkten – doch was kommt jetzt im Viertelfinale?
Neuer Hanauer Stadtchor startet – Singen ohne Druck für alle
Musik verbindet, stärkt die Seele und schafft Gemeinschaft. In Hanau entsteht ein Chor, der jeden willkommen heißt – ganz ohne Vorsingen oder Verpflichtungen.
KI sagt Energiepreise fünf Tage im Voraus vorher – wie das Pilotprojekt funktioniert
Was passiert, wenn Algorithmen Strompreise früher erkennen als der Markt? Ein deutsches Start-up und ein Energiehändler testen KI – mit überraschenden Ergebnissen. Die Technologie könnte nicht nur Gewinne steigern, sondern auch Europas digitale Unabhängigkeit sichern.
Formstarkes Hoffenheim fordert wankenden FC Bayern in der Allianz Arena heraus
Sieben Spiele ungeschlagen: Hoffenheim reist als Favorit nach München, während der Rekordmeister um Stabilität ringt. Wer setzt sich im Top-Duell durch?
Bayerische Brauereien kämpfen ums Überleben: Historischer Tiefstand erreicht
Einst stolz und unantastbar, ringt die bayerische Braubranche nun mit Rekordverlusten. Doch gibt es Hoffnung – in Nischen wie Craft-Bier und alkoholfreien Alternativen?
KI sagt Energiepreise fünf Tage im Voraus vorher – wie das Pilotprojekt funktioniert
Was passiert, wenn Algorithmen Strompreise früher erkennen als der Markt? Ein deutsches Start-up und ein Energiehändler testen KI – mit überraschenden Ergebnissen. Die Technologie könnte nicht nur Gewinne steigern, sondern auch Europas digitale Unabhängigkeit sichern.
Tirol verdoppelt Abgaben: Warum Zweitwohnungsbesitzer jetzt zahlen müssen
Zweitwohnungsbesitzer in Tirol schrecken zurück: Die Gebühren explodieren, Kontrollen werden verschärft. Wer profitiert – und wer zahlt die Zeche?
Deutschlands Schuldenfalle: Warum die Staatsverschuldung trotz Rekordsteuern explodiert
Steuereinnahmen steigen, doch die Schulden auch: Wie Deutschlands Haushalt zwischen Sozialausgaben und Zinslasten erstickt. Experten warnen vor einem Kontrollverlust.