Ein Jahr nach dem Anschlag auf Verdi-Demo: München gedenkt und sucht nach Sicherheit
Opfer eines Autounfalls: Zwischen Reflexion und Verarbeitung - Ein Jahr nach dem Anschlag auf Verdi-Demo: München gedenkt und sucht nach Sicherheit
Ein Jahr ist vergangen, seit ein tödlicher Anschlag auf eine Demonstration der Gewerkschaft Verdi in München das Leben der zweijährigen Hafsa und ihrer Mutter Amel forderte. Bei dem Vorfall, verübt von einem Afghanen, der mit einem Auto in die Menschenmenge fuhr, wurden zudem 44 weitere Personen verletzt. Seither haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, während vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter weiterläuft.
Der Anschlag ereignete sich während eines Gewerkschaftsumzugs, als der Beschuldigte mit einem weißen Kleinwagen gezielt in die Menge raste. Augenzeugen berichteten, er habe nach der Tat "Allahu Akbar" gerufen und gebetet, doch die Ermittler fanden keine Verbindungen zu einem größeren extremistischen Netzwerk. Der seit dem Vorfall andauernde Prozess umfasst Anklagepunkte wegen zweifachen Mordes und 44-fachen versuchten Mordes.
Zum Jahrestag fand am Tatort eine Gedenkveranstaltung statt, bei der Oberbürgermeister Dieter Reiter und Gewerkschaftsvertreter zu den Anwesenden sprachen. Unterdessen präsentierte im Gerichtssaal ein Verkehrssachverständiger forensische Beweise, die die Absicht des Täters belegen, möglichst großen Schaden anzurichten. Viele Überlebende und Angehörige der Opfer sind als Nebenkläger am Verfahren beteiligt, doch einige kämpfen noch immer mit körperlichen und seelischen Folgen, die eine regelmäßige Teilnahme erschweren.
Die Münchner Polizei hat seitdem den Schutz bei öffentlichen Veranstaltungen verstärkt, unter anderem durch die Installation von Barrieren und Pollern, um Fahrzeugattacken zu verhindern. Die Stadt richtete zudem einen Hilfsfonds für die Opfer ein und widmete eine Gedenkbank Amel und Hafsa. Über die lokalen Maßnahmen hinaus hat der Anschlag die nationale Debatte über die Verhinderung islamistisch motivierter Gewalt neu entfacht. Gefordert werden eine bessere Früherkennung durch Sicherheitsbehörden und der Ausbau von Deradikalisierungsprogrammen. Kritiker warnen jedoch, dass migrationsfeindliche Maßnahmen nach dem Anschlag das Risiko bergen, Muslime zu stigmatisieren und Integrationsbemühungen zu untergraben.
Der Prozess läuft weiterhin, dem Angeklagten drohen schwere Vorwürfe. München reagierte mit strengeren Sicherheitsvorkehrungen bei Veranstaltungen und fortlaufender Unterstützung für die Opfer, während die gesellschaftliche Diskussion über Extremismusprävention anhält. Die Folgen des Anschlags wirken sowohl in den juristischen Auseinandersetzungen als auch in den Bemühungen der Stadt nach, Sicherheit und sozialen Zusammenhalt in Einklang zu bringen.
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