Markus Söder diskutiert Europas Zukunft und Bundeswehr-Probleme in Kempten
Markus Söder diskutiert Europas Zukunft und Bundeswehr-Probleme in Kempten
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sprach am Montagabend bei einer Veranstaltung im Kemptener Kornhaus. Unter dem Titel "Und jetzt, Herr Söder?" zog die Diskussion rund 430 Besucher an und wurde von Markus Raffler und Helmut Kustermann moderiert. Die von der Allgäuer Zeitung ausgerichtete Runde behandelte Themen von der Verteidigungspolitik bis hin zu persönlichen Anekdoten.
Während der Veranstaltung bekräftigte Söder seine Haltung zur europäischen Verteidigung – eine Position, die er bereits in seinem AZ-Talk 2024 in Kempten dargelegt hatte. Zwar stehe er einer vollständigen europäischen Armee kurzfristig skeptisch gegenüber, langfristig befürworte er jedoch eine stärkere Integration. Diese Linie entspricht dem Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD für 2025, der eine intensivere Verteidigungskooperation in der EU vorsieht, ohne jedoch eine zentralisierte Streitmacht zu schaffen.
Bei innenpolitischen Militärfragen betonte Söder den dringenden Personalbedarf der Bundeswehr. Er warnte, dass die aktuellen Personalkapazitäten Deutschland in die Gefahr brächten, weder die Landesverteidigung sicherzustellen noch den NATO-Verpflichtungen nachzukommen. Zudem kritisierte er die deutschen Nachrichtendienstfähigkeiten als schwächer als die verbündeter Staaten wie der USA.
Die Diskussion hatte auch lockere Momente. Söder gestand, dass er vor seinem Live-Auftritt in der Late-Night-Show Inas Nacht nur einmal geprobt habe – die Erfahrung habe ihm jedoch Spaß gemacht. Auf die Frage, ob er stilles oder sprudelndes Wasser bevorzugt, antwortete er schmunzelnd: Cola Light.
Ein weiteres zentrales Thema war die Infrastruktur. Söder berichtete, er habe sich erfolgreich für die Priorisierung der Bahnstrom-Oberleitungen in den Koalitionsausschuss-Verhandlungen eingesetzt. Zudem betonte er, dass bayerische Gelder vorrangig lokalen Projekten in Kempten zugutekommen sollten – und nicht nach Berlin umgeleitet werden dürften.
Die Veranstaltung in Kempten bot Söder eine Bühne, um seine Verteidigungspolitik zu unterstreichen und gleichzeitig persönliche Einblicke zu geben. Seine Aussagen zu EU-Integration, Personalmangel bei der Bundeswehr und regionaler Förderpolitik spiegelten sowohl seine politischen Schwerpunkte als auch seine Verbundenheit mit lokalen Anliegen wider. Der Abend endete mit einer Mischung aus ernsthaften Debatten und heiteren Momenten für das Publikum.
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