DLRG warnt: Schwimmbadsterben in Deutschland gefährdet Rettungsschwimmer-Ausbildung

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Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung von Menschen in einem Schwimmbad, jeder mit Seilen um den Körper, mit dem Text "Schwimmbad-Patent" auf der rechten Seite.Admin User

DLRG bricht Mitgliedschaftsrekord - Kritik an baufälligen Schwimmbädern - DLRG warnt: Schwimmbadsterben in Deutschland gefährdet Rettungsschwimmer-Ausbildung

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) schlägt Alarm angesichts des zunehmenden Verfalls öffentlicher Schwimmbäder in Deutschland. Fast 80 Bäder müssen jährlich wegen Sanierungsbedarfs schließen – die Organisation warnt, dass die marode Infrastruktur die Schwimmausbildung und die Rettungsschwimmer-Ausbildung gefährdet. Zwar verzeichnet die DLRG weiterhin steigende Mitgliederzahlen, doch die Kapazitäten reichen bei Weitem nicht aus, besonders für Kinder und Jugendliche.

Bis Ende 2025 zählte die DLRG in Deutschland über 642.000 Mitglieder, fast 15.000 mehr als im Vorjahr. Allein in Bayern stieg die Zahl auf 41.539 Mitglieder, davon fast 2.500 Neuzugänge innerhalb von zwölf Monaten. Ein großer Teil – fast 60 Prozent in Bayern und bundesweit knapp die Hälfte – ist unter 26 Jahre alt. Dies unterstreicht die Bedeutung der Jugendarbeit für die Wasserrettung.

Die Knappheit an Badeflächen hat mittlerweile kritische Ausmaße angenommen. Viele Einrichtungen in Bayern sind überbucht, sanierungsbedürftig oder müssen vorübergehend für Renovierungen schließen. Dadurch stauen sich die Wartelisten für Schwimmkurse, insbesondere für Anfänger, während die Nachfrage das Angebot bei Weitem übersteigt. Die COVID-19-Pandemie hat die Situation zusätzlich verschärft und die Schwimmfähigkeiten vieler Kinder deutlich zurückwerfen lassen.

Um die Krise zu bewältigen, fordert die DLRG die Kommunen auf, enger zusammenzuarbeiten, um Bäder für gemeinnützige Zwecke offen zu halten. Zudem verlangt die Organisation höhere Investitionen, um den Sanierungsstau abzubauen und weitere Schließungen zu verhindern. Ohne Gegenmaßnahmen könnte der Verfall der Badeinfrastruktur die Rettungsschwimmer-Ausbildung und die öffentliche Wassersicherheit langfristig untergraben.

Die Warnungen der DLRG zeigen eine wachsende Kluft zwischen steigenden Mitgliederzahlen und schrumpfendem Badeangebot. Während weitere Schließungen drohen, gerät die Ausbildung von Rettungsschwimmern und die Schwimmausbildung für Kinder unter zunehmenden Druck. Die Organisation betont, dass nur durch sofortiges Handeln – mit gezielten Fördermitteln und besserer Abstimmung – der Trend umgekehrt und die dringend benötigten Schwimmstätten gesichert werden können.

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