Wohnungsbaukrise 2026: KfW-Förderung überlastet – Neubauten drohen zu scheitern
Wohnungsunternehmen: Nur ein Drittel wird bis 2026 bauen - Wohnungsbaukrise 2026: KfW-Förderung überlastet – Neubauten drohen zu scheitern
Deutschlands Wohnungsbaukrise wird sich bis 2026 fortsetzen – eine Erholung ist nicht in Sicht. Steigende Kosten, strenge Vorschriften und Unsicherheit über staatliche kfw förderung halten Bauherren davon ab, neue Projekte in Angriff zu nehmen. Viele Anbieter konzentrieren sich stattdessen auf die Sanierung bestehender Immobilien.
In Bayern planen im kommenden Jahr nur etwa ein Drittel der Wohnungsanbieter, Neubauten fertigzustellen. Insgesamt sind 3.350 neue Wohnungen in Planung – doch fast alle, rund 2.700, hängen von öffentlichen Mitteln ab. Bei über 2.300 davon drohen Verzögerungen, weil die verfügbaren kfw förderung bereits überzeichnet sind. Damit geraten 480 Millionen Euro an zugesagter Finanzhilfe in Gefahr.
Statt neue Grundstücke zu erschließen, setzen viele Anbieter auf Modernisierungen. Umfragen zeigen: 31 Prozent wollen 2026 ihre Ausgaben für Sanierungen und klimabedingte Aufwertungen erhöhen. Gleichzeitig kürzen 19 Prozent in diesem Bereich – ein Zeichen für die allgemeine finanzielle Belastung.
Die gesamtdeutsche Bauflaute zeigt keine Anzeichen einer Entspannung. Zwar wurde kein Bundesland als besonders betroffen bei der Verteilung von Mitteln für den sozialen Wohnungsbau genannt, doch angespannte Haushalte bleiben ein bundesweites Problem.
Angesichts unsicherer kfw förderung und weiter steigender Kosten stellt sich die Wohnungswirtschaft auf ein weiteres schwieriges Jahr ein. Bauherren drosseln ihre Pläne, und die Aufwertung des bestehenden Bestands hat Vorrang vor Neubauten. Die Folge: **2026 werden voraussichtlich weniger Wohnungen fertiggestellt als ursprünglich geplant.
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