Trumps "America First" zwischen Rückzug und gezielten Militärschlägen wie der Operation Mitternachtshammer
Trumps "America First" zwischen Rückzug und gezielten Militärschlägen wie der Operation Mitternachtshammer
Die Sicherheitspolitik der Trump-Administration steht wegen ihrer Abwägung zwischen Zurückhaltung und Intervention in der Kritik. Ursprünglich auf dem Wahlkampfversprechen von 2016 "America First" aufgebaut, sollte der Ansatz Auslandskonflikte begrenzen und die innere Sicherheit in den Vordergrund stellen. Doch jüngste Militäraktion im Iran und in Venezuela werfen Fragen nach der Kohärenz dieser Strategie auf.
Auf der anstehenden Münchner Sicherheitskonferenz wird Elbridge Colby, Staatssekretär im US-Verteidigungsministerium für Politik, über die Ziele und Kompromisse dieser Strategie sprechen. Erwartet wird, dass er erläutert, wie die Handlungen der Regierung mit den ursprünglichen Zusagen in Einklang stehen.
2016 hatte Donald Trump im Wahlkampf versprochen, das Engagement der USA im Ausland zu reduzieren und stattdessen die innere Sicherheit sowie die Indo-Pazifik-Region zu priorisieren. Die "America First"-Doktrin sollte langwierige Kriege und kostspielige Interventionen vermeiden.
Seit 2025 hat sich die Politik jedoch in Richtung gezielter Militäroperationen verschoben. Die USA starteten die "Operation Mitternachtshammer" gegen den Iran, bei der präzise Schläge als Machtdemonstration eingesetzt wurden, ohne einen Regimewechsel anzustreben. Ähnliche Taktiken kamen bei der "Operation Süderspeer" zum Einsatz, bei der der venezolanische Machthaber Nicolás Maduro im Rahmen eines spektakulären Kommandounternehmens festgenommen wurde. Diese Schritte wurden von einer 40-prozentigen Aufstockung der US-Marineflotte begleitet, die die globale Präsenz bei minimalem Risiko stärken sollte.
Neben militärischen Maßnahmen kombinierte die Regierung wirtschaftliche Sanktionen, Trägergruppen-Einsätze – etwa mit der USS Abraham Lincoln – und diplomatischen Druck, um Irans Nuklear- und Raketenprogramme einzudämmen. Dennoch löste die Strategie auch Kontroversen aus, insbesondere nach der Infragestellung der Souveränität Grönlands – ein Schritt, der im Widerspruch zum ursprünglichen "America First"-Kurs stand.
Der aktuelle Ansatz der Administration verbindet nun selektive Interventionen mit Demonstrationen militärischer Seemacht und wirtschaftlichem Druck. Colbys Diskussion in München wird voraussichtlich untersuchen, wie sich diese Taktiken mit dem ursprünglichen Versprechen der Zurückhaltung vereinen lassen. Die Folgen dieser Politik werden die US-Sicherheitsstrategie in den kommenden Jahren prägen.
FC Augsburg kämpft im Heimspiel gegen Heidenheim um den Klassenerhalt
Spannung pur in Augsburg: Ohne Verletzungssorgen, aber mit klarem Ziel. Baum will die Heidenheimer Schwächephase nutzen – doch die Gäste bleiben gefährlich. Wer setzt sich im Duell der Abstiegsbedrohten durch?
Söder warnt: Europa braucht die USA für Sicherheit und Wirtschaft
Ohne die USA fehlt Europa die Stärke – in Militär, Digitalisierung und Wirtschaft. Söder fordert mehr Vertrauen statt Abkehr. Sein Appell: Das transatlantische Bündnis ist alternativlos, doch die Balance bleibt fragil.
Elster revolutioniert Steuererklärung mit nur einem Klick für Millionen
Kein Formular-Wirrwarr mehr: Das Elster-Portal macht die Steuererklärung so einfach wie nie. Wer profitiert – und wie funktioniert's?
Manuel Neuer will Zeitspiel im Fußball härter bestrafen – mit radikalen Ideen
Ein Torwart als Feldspieler? Neuer verrät überraschende Karriere-Träume – und revolutioniert nebenbei die Diskussion um Tempo im modernen Fußball. Was seine Regeln bringen würden.
Überparteiliche Allianz fordert mehr Geld für Entwicklungshilfe – und warnt vor Sicherheitsrisiken
Politiker von SPD bis CDU/CSU schlagen Alarm: Kürzungen bei der Entwicklungshilfe gefährden nicht nur Ärmere, sondern auch Deutschlands Sicherheit. Warum jetzt ein Umdenken nötig ist.
Abstiegskrimi: Augsburg und Heidenheim kämpfen um alles in der Bundesliga
Drei Punkte trennen Augsburg vom Relegationsplatz, Heidenheim liegt auf dem letzten Rang. Ein Sieg könnte die Tabelle auf den Kopf stellen. Wer hält der Druckphase stand?
Trumps "America First" zwischen Rückzug und gezielten Militärschlägen wie der Operation Mitternachtshammer
Von Wahlkampfparolen zu spektakulären Kommandounternehmen: Warum die USA plötzlich wieder Druck machen – und was das für die globale Sicherheit bedeutet. Ein Blick auf die Münchner Sicherheitskonferenz.