Siemens Healthineers kämpft mit Kursverlust – doch Analysten bleiben zuversichtlich
Siemens Healthineers kämpft mit Kursverlust – doch Analysten bleiben zuversichtlich
Siemens Healthineers startet holprig ins Jahr 2026 – der Aktienkurs des Unternehmens ist im vergangenen Monat um etwa 16 Prozent eingebrochen. Trotz des Rückgangs bleiben Analysten optimistisch und verweisen auf starke Wachstumstreiber sowie eine jüngst geschlossene strategische Partnerschaft auf dem US-Markt. Am 5. Februar wird das Unternehmen seine Zahlen für das erste Quartal vorlegen, wobei Prognosen zu Gewinnen und Dividendenplänen im Mittelpunkt stehen werden.
Der Medizintechnik-Konzern hat sich mit Avanos Medical zusammengeschlossen, um die ambulante und interventionelle Schmerztherapie zu verbessern. Die Kooperation vereint die mobilen C-Bogen-Bildgebungssysteme von Siemens mit der Radiofrequenz-Ablationstechnologie von Avanos. Im Fokus stehen ambulante Operationszentren und spezialisierte Schmerzkliniken, wobei der US-Markt zunächst als Hauptziel dient.
Analysten der Bank of America heben einen "beispiellosen" Produktzyklus und wachsende Märkte als zentrale Wachstumstreiber hervor. Sie sehen erhebliches Potenzial für die Aktie und setzen ein Kursziel von 65 Euro – fast 50 Prozent über dem aktuellen Stand von 43,82 Euro. Auch Bernstein und RBC halten an ihren Kaufempfehlungen fest, mit Zielmarken von 52,90 Euro bzw. 55 Euro.
Allerdings hat die Stimmung unter Anlegern unter den Plänen der Siemens AG gelitten, ihren Anteil zu verringern, was für Verunsicherung sorgt. Portfolio-Manager Kaspar Hållsten stuft das Unternehmen zwar weiterhin als einen der attraktivsten Großkonzerne im europäischen Medizintechnik-Sektor ein, warnt jedoch, dass 2026 ein Übergangsjahr werden könnte.
Am 5. Februar findet die Hauptversammlung von Siemens Healthineers statt, bei der Aktionäre vor allem Updates zu Gewinnwachstum und Dividenden erwarten. Obwohl die Aktie zuletzt schwächelte, bleibt das Vertrauen der Analysten aufgrund neuer Partnerschaften und Markterweiterungen hoch. Der nächste Finanzbericht könnte klarere Signale für den Erholungskurs des Unternehmens liefern.
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