Öffentlich-rechtliche Sender dominieren den Radiomarkt – doch Privatradios holen auf
Öffentlich-rechtliche Sender dominieren den Radiomarkt – doch Privatradios holen auf
Öffentlich-rechtliche Sender dominieren weiterhin den deutschen Radiomarkt im letzten Quartal 2025
Im vierten Quartal 2025 blieben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die bestimmende Kraft auf dem deutschen Radiomarkt. WDR 2 führte mit 15,3 Millionen Hörersessions unangefochten die Liste an, während private Sender gemischte Ergebnisse vorwiesen. Einige kommerzielle Anbieter verzeichneten jedoch deutliche Zuwächse – allen voran Klassik Radio mit einem Plus von 32 Prozent.
WDR 2 blieb mit großem Abstand der beliebteste Sender, gefolgt von SWR 3, Deutschlandfunk, WDR 4 und Bayern 1. Unter den öffentlich-rechtlichen Anstalten stach SWR1 Baden-Württemberg als größter Gewinner hervor: Die Hörersessions stiegen um über 30 Prozent. Dazu trug vermutlich die jährliche "SWR1 Hitparade" im Oktober bei, bei der an fünf Tagen 1.053 Titel gespielt wurden. Auch andere öffentlich-rechtliche Sender legten zu: WDR 4 und Bayern 1 verzeichneten jeweils ein Wachstum von über 10 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.
Die privaten Sender zeigten ein uneinheitliches Bild. Klassik Radio verbuchte ein Plus von 32 Prozent – möglicherweise begünstigt durch die Nachfrage nach klassischer Musik in der Weihnachtszeit. Radio Gong 96.3 stieg um 17 Prozent auf 829.403 Sessions, während Radio Arabella mit einem Zuwachs von 10 Prozent die Marke von einer Million Sessions überschritt. RauteMusik legte um 20 Prozent zu. Nicht alle Privatsender profitierten jedoch: Die Sendung "Das Gelbe vom Ei" von radio ffn verlor 20 Prozent an Hörersessions.
Fünf Sender erreichten im vierten Quartal 2025 monatlich zweistellige Millionenwerte bei den Hörersessions. Antenne Bayern entwickelte sich zum stärksten kommerziellen Sender und verbesserte sich um 9 Prozent, was den achten Platz in der Gesamtwertung sicherte. Hit Radio FFH und Toggo Radio belegten die Plätze 13 und 14 unter den Privatsendern. Deutschlandfunk verfehlte dagegen leicht die Vorjahreswerte in der Weihnachtszeit.
Die aktuellen Rankings unterstreichen die anhaltende Beliebtheit des Radios: Laut ARD-Daten hören die Deutschen im Schnitt fast drei Stunden täglich Radio. Während die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Führungsposition behaupteten, konnten ausgewählte Privatsender bemerkenswerte Zuwächse verzeichnen. Die Entwicklungen spiegeln sich wandelnde Hörgewohnheiten wider, auch wenn die genauen Gründe für die Verschiebungen unklar bleiben.
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