Nürnbergs Christkindlesmarkt startet – doch die Schuldenfalle lauert schon

Nürnbergs Christkindlesmarkt startet – doch die Schuldenfalle lauert schon
Die Nürnberger bereiten sich auf die Weihnachtszeit vor – die ersten Stände des berühmten Christkindlesmarkts nehmen bereits Gestalt an. Doch Finanzexperten warnen vor den Fallstricken von "Kauf jetzt, zahle später"-Diensten und dem verschwundenen Weihnachtsgeld, während die Einwohner ihre Einkaufstour starten.
Der weltbekannte Christkindlesmarkt auf dem Nürnberger Hauptmarkt öffnet bald seine Pforten und läutet damit die Weihnachts-Einkaufssaison ein. Gleichzeitig raten Experten zur Vorsicht bei "Kauf jetzt, zahle später"-Angeboten: Wer sie nicht diszipliniert nutzt, riskiert "gestapelte" Schulden und hohe Säumnisgebühren. Die scheinbar bequemen Dienstleistungen könnten schnell zur Schuldenfalle werden, warnen die Fachleute.
Black Friday und Cyber Monday, strategisch vor den Weihnachtsgeldzahlungen und oft vor dem Gehaltseingang platziert, verstärken im November die finanzielle Belastung. Das einst verlässliche Weihnachtsgeld – auch als 13. Monatsgehalt bekannt – gehört für viele längst der Vergangenheit an. In Nürnberg und Franken beginnen die Menschen bereits im November und Dezember, ihre Ausgaben für Geschenke, Weihnachtsfeiern und den Festtagsbraten zu kalkulieren – doch der Lohn kommt oft erst Ende des Monats. Der Dispo, einst die bequemste, aber riskanteste Finanzlösung, hatte Zinssätze von oft über 12 oder sogar 14 Prozent.
Um die vorweihnachtliche Ausgabenflut zu meistern, empfehlen Experten eine bewusste Planung mit digitalen Hilfsmitteln wie Budget-Apps oder Neobanken. Die Fintech-Revolution hat agile Finanzprodukte hervorgebracht, die als "digitale Feuerwehr" bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen helfen – etwa Gehaltsvorschüsse über spezielle Apps.
Mit der Eröffnung des Christkindlesmarkts wird den Nürnberger Bürgern geraten, ihre Ausgaben sorgfältig zu planen. Zwar bieten "Kauf jetzt, zahle später"-Dienste Komfort, doch bei unüberlegtem Umgang drohen finanzielle Belastungen. Da das Weihnachtsgeld für viele weggefallen ist, können achtsame Planung und digitale Tools helfen, die Festtage ohne böse Überraschungen im neuen Jahr zu genießen.

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