Münchner Sicherheitskonferenz 2024: Rekordbeteiligung und europäische Polizeikooperation meistern globale Spannungen
Lob für die Polizei am Ende der Sicherheitskonferenz - Münchner Sicherheitskonferenz 2024: Rekordbeteiligung und europäische Polizeikooperation meistern globale Spannungen
München veranstaltete am Wochenende die Sicherheitskonferenz 2024, das weltweit führende Forum für Verteidigungs- und Außenpolitik. Zu der hochkarätigen Veranstaltung reisten über 60 Staats- und Regierungschefs sowie fast 100 Minister aus mehr als 120 Ländern an. Die Sicherheitsvorkehrungen waren massiv: Rund 5.000 Einsatzkräfte waren in der Stadt im Einsatz, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Die diesjährige Konferenz verzeichnete eine Rekordbeteiligung, darunter Spitzenvertreter aus den USA, der Ukraine, Deutschland und weiteren europäischen Staaten. Außenminister Marco Rubio, Präsident Selenskyj und Bundeskanzler Friedrich Merz zählten zu den prominentesten Teilnehmern. Besonders anspruchsvoll gestaltete sich die Sicherheitslage angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen und der hohen Dichte an hochrangigen Gästen.
Erstmals erhielten die bayerischen Polizeikräfte direkte Unterstützung aus Nachbarländern. Beamte aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich und Tschechien verstärkten die lokalen Einheiten, um für Ordnung zu sorgen. Trotz des großen Aufgebots hielten die Behörden Verkehrseinschränkungen in Grenzen und meisterten Proteste ohne größere Zwischenfälle.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lobte im Nachgang die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Er betonte, dass der gemeinsame Einsatz nicht nur die enge Solidarität der europäischen Polizeikräfte unter Beweis stellte, sondern auch maßgeblich zum gelungenen Verlauf der Konferenz beitrug.
Die Veranstaltung endete ohne schwerwiegende Sicherheitsvorfälle – ein Erfolg, der auf das abgestimmte Vorgehen internationaler und bayerischer Einsatzkräfte zurückging. Die Operation unterstrich die Bedeutung länderübergreifender Polizeikooperation bei Großveranstaltungen mit hohem Schutzbedarf. Veranstalter und Verantwortliche werten den Einsatz nun als Vorbild für künftige Sicherheitskonferenzen.
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