Markus Söder drängt auf schnellere Körperschaftsteuersenkung ab 2026

Admin User
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Mehrere Autos fahren auf einer Straße mit Gebäuden mit Fenstern an den Seiten, Ampeln und einem Schild an Pfosten sowie einem Baum in der rechten Ecke.

Vor CSU-Fraktion: Söder fordert Beschleunigung der Unternehmenssteuerreform - Markus Söder drängt auf schnellere Körperschaftsteuersenkung ab 2026

Die deutsche Bundesregierung plant, die Körperschaftsteuer schrittweise von 15 auf 10 Prozent bis zum Jahr 2032 zu senken. Die Reduzierung soll ab 2028 beginnen. Nun drängt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf schnellere und weitreichendere Änderungen, um die finanzielle Belastung für Unternehmen und Bürger zu verringern.

Söder fordert, die Steuersenkungen bereits früher umzusetzen und rückwirkend ab Januar 2026 gelten zu lassen. Zudem schlägt er vor, das Heizungsgesetz abzuschaffen, um die Maßnahmen schneller finanzieren zu können.

Der aktuelle Regierungsentwurf sieht vor, den Körperschaftsteuersatz ab 2028 jährlich um einen Prozentpunkt zu senken, sodass er bis 2032 auf 10 Prozent sinkt. Söder argumentiert jedoch, dass Unternehmen schneller Entlastung benötigen.

Bereits in diesem Jahr hatte er erfolgreich eine Senkung der Stromsteuer durchgesetzt, die Haushalten finanzielle Erleichterung brachte. Jetzt fordert er, die geplante Körperschaftsteuersenkung nicht erst ab 2028, sondern rückwirkend zum Beginn des Jahres 2026 in Kraft zu setzen. Zur Finanzierung regt er an, das Heizungsgesetz abzuschaffen, wodurch zusätzliche Mittel frei würden.

Sowohl die Stromsteuersenkung als auch die geplanten Änderungen bei der Körperschaftsteuer würden die Staatskasse insgesamt mit weniger als zehn Milliarden Euro belasten. Söder betont, dass ein schnelleres Handeln Unternehmen helfen würde, sich besser von den wirtschaftlichen Herausforderungen zu erholen.

Falls Söders Plan umgesetzt wird, könnten Unternehmen bereits ab 2026 Steuervorteile erhalten. Nach dem ursprünglichen Zeitplan der Regierung würden diese Erleichterungen erst 2028 greifen. Die endgültige Entscheidung wird bestimmen, wie schnell Unternehmen und Steuerzahler die Auswirkungen dieser finanziellen Änderungen spüren.