Landshut stärkt kulturelle Brücken zu Bulgarien nach Konsulatsbesuch
Landshut stärkt kulturelle Brücken zu Bulgarien nach Konsulatsbesuch
Landshut hat nach einem Besuch des Generalkonsuls Petar Petrov seine kulturellen Beziehungen zu Bulgarien weiter gestärkt. Bei dem Treffen im Rathaus stand die wachsende bulgarische Gemeinschaft in Bayern im Mittelpunkt; zudem wurden Möglichkeiten erörtert, wie deren Bedürfnisse besser unterstützt werden können. Oberbürgermeister Alexander Putz begrüßte die Zusammenarbeit als Zeichen der Freundschaft zwischen der Region und Südosteuropa.
Während seines Besuchs sprach Generalkonsul Petrov über Pläne für eine bulgarisch-orthodoxe Kirchengemeinde sowie eine Sonntagsschule in Landshut. Gemeinsam mit lokalen Vertretern begutachtete er mögliche Standorte. Die rund 370 in Landshut lebenden Bulgaren – darunter viele qualifizierte Fachkräfte – bereichern die regionale Wirtschaft durch ihr Engagement.
Oberbürgermeister Putz betonte erneut die Bereitschaft der Stadt, der Gemeinschaft bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für kulturelle und religiöse Aktivitäten zu helfen. Gleichzeitig würdigte er die langjährigen Verbindungen zwischen Bayern und Bulgarien, das als EU-Mitgliedstaat eine zunehmend wichtige wirtschaftliche Rolle spielt. Über lokale Projekte hinaus warb Petrov für Bulgarien als attraktiven Wirtschaftsstandort und Reiseziel. Er empfahl unter anderem die historischen Stätten Plowdiw und Weliko Tarnowo, das Rila-Kloster sowie die Schwarzmeerküste und die Gebirgsregionen des Landes.
Die Gespräche markieren einen wichtigen Schritt hin zu besseren Angeboten für die bulgarische Bevölkerung in Landshut. Mit Unterstützung der Stadt könnten bald eine eigene Kirchengemeinde und eine Schule entstehen. Gleichzeitig wächst das Interesse bayerischer Partner an der kulturellen und wirtschaftlichen Vielfalt Bulgariens.
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