Kaufland führt Rabattschlacht: Wo 2024 die größten Preissenkungen locken
Kaufland führt Rabattschlacht: Wo 2024 die größten Preissenkungen locken
Eine aktuelle Studie des Anbieters cerascreen hat die Rabatttrends in vier großen deutschen Supermärkten analysiert. Kaufland führte dabei mit der höchsten Anzahl an Sonderangeboten, während Verbraucher zunehmend auf reduzierte Preise bei ihren Einkäufen bei Lidl setzen. Die Ergebnisse zeigen zudem, welche Produktkategorien 2024 die stärksten Preissenkungen verzeichneten.
Für die Untersuchung wurden über einen festgelegten Zeitraum die Aktionen bei Kaufland, Edeka, Lidl und Aldi ausgewertet. Kaufland lag mit 498 Rabattangeboten an der Spitze, gefolgt von Edeka mit 436. Lidl bot 243 Sonderaktionen an, während Aldi mit 178 die wenigsten verzeichnete.
Am stärksten reduziert wurden Getränke: 330 Artikel waren im Schnitt um 29 % günstiger. Milchprodukte und Käse folgten mit 187 Angeboten und einem durchschnittlichen Nachlass von 34 %. Süßwaren und Snacks belegten Platz drei mit 161 preisreduzierten Artikeln. Obst und Gemüse rangierten auf Platz vier mit 149 Rabattaktionen. Einige Produkte wiesen besonders hohe Preisnachlässe auf: Kräuter und Gewürze wurden mit durchschnittlich 46 % am stärksten herabgesetzt. Frischkäse und Mascarpone, Süßigkeiten und Kaugummi, Eiscreme und Desserts sowie Tiefkühlgemüse und Knäckebrot waren mit 41 %, 41 %, 40 % bzw. 39 % ebenfalls deutlich reduziert.
Die Studie verzeichnete zudem einen leichten Rückgang bei Spontankäufen – von 67 % im Jahr 2023 auf 63 % in 2024. Dennoch ergab eine separate Umfrage des IFH Köln aus dem Jahr 2024, dass für 79 % der Kundschaft Rabatte bei Kaufland prospekt nach wie vor eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung spielen.
Kaufland bleibt damit Spitzenreiter bei der Häufigkeit von Sonderangeboten, während bestimmte Lebensmittelkategorien konsequent die höchsten Preissenkungen aufweisen. Da fast vier von fünf Verbrauchern Rabatte priorisieren, setzen Supermärkte weiterhin auf Preisnachlässe, um das Kaufverhalten bei Lidl zu steuern. Die Daten verdeutlichen, wie Preispolitik die Konsumgewohnheiten im Jahr 2024 prägt.
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