Junge und Alte fordern gemeinsam: Das Rentensystem braucht dringend Reformen
Junge und Alte fordern gemeinsam: Das Rentensystem braucht dringend Reformen
In Seukendorf hat sich eine seltene Übereinstimmung zwischen jüngeren und älteren Generationen zur deutschen Rentenpolitik abgezeichnet. Bei einem kürzlichen Treffen forderten beide Gruppen umfassende Reformen, um mehr Gerechtigkeit zwischen den Altersgruppen herzustellen. Zudem wurden Pläne für weitere Gespräche mit der Jungen Union vereinbart, um langfristige Lösungen zu erarbeiten.
An der Veranstaltung nahmen Senioren sowie jüngere Vertreter teil, darunter Sarah Arapoglu, Kreisvorsitzende der Jungen Union Nürnberg-Fürth-Schwabach. Sie unterstützte die Forderungen der älteren Generation nach einer Rentereform und betonte die Notwendigkeit eines Systems, das für alle funktioniert. Die Teilnehmer hoben zudem die "Mütterrente" als wichtige Anerkennung der lebenslangen Berufstätigkeit von Frauen hervor.
Tobias Winkler, CDU/CSU-Bundestagsabgeordneter, skizzierte aktuelle politische Weichenstellungen aus Berlin, darunter verschärfte Abschieberegeln, Lockerungen im Baurecht und Steuersenkungen für Unternehmen. Zudem stellte er zwei neue Rentenvorhaben vor: die "Aktivrente", die ältere Menschen zum Weiterarbeiten motivieren soll, sowie die Abschaffung des Beschäftigungsverbots für Rentner. Am Ende des Treffens waren sich alle Anwesenden einig: Das bestehende Rentensystem muss reformiert werden. Geplant sind weitere generationenübergreifende Gespräche, darunter eine gemeinsame Sitzung mit der Jungen Union, um Fragen der Nachhaltigkeit anzugehen.
Die Diskussionen in Seukendorf markierten einen seltenen Moment der Einigkeit zwischen den Altersgruppen in der Rentendebatte. Die Vorbereitungen für einen fortlaufenden Dialog mit der Jungen Union laufen bereits. Gleichzeitig sollen neue Maßnahmen wie die "Aktivrente" und die Aufhebung des Beschäftigungsverbots für Rentner die Arbeitsmarktteilhabe älterer Menschen neu gestalten.
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