Hoerbiger übernimmt PI und stärkt Positioniertechnik für Halbleiter und Luftfahrt

Admin User
2 Min.
Eine Anzeige mit einer Frau, die an einem Schreibtischcomputer arbeitet.

Hoerbiger übernimmt PI und stärkt Positioniertechnik für Halbleiter und Luftfahrt

Hoerbiger übernimmt Physik Instrumente (PI) – Spezialisten für Hochpräzisions-Bewegung und Positioniertechnik

Der Technologiekonzern Hoerbiger hat Physik Instrumente (PI), einen führenden Anbieter von hochpräzisen Antriebs- und Positioniersystemen, übernommen. Durch die Transaktion baut Hoerbiger seine Präsenz in Schlüsselmärkten wie Halbleiterindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie Automatisierungstechnik aus. PI, das weltweit 1.900 Mitarbeiter beschäftigt, wird nach Abschluss des Deals als eigenständige Sparte in den Konzern integriert.

Das Unternehmen PI ist spezialisiert auf piezoelektrische Antriebe, Linearaktoren, Dreh- und Mehrachssysteme. Mit neun Produktionsstandorten und 16 Vertriebsniederlassungen weltweit wird es künftig als sechste Geschäftseinheit unter dem Namen "Positionierung" innerhalb der Hoerbiger-Gruppe firmieren.

Die kartellrechtliche Freigabe der Übernahme wird für Anfang 2026 erwartet. Bis dahin agieren beide Unternehmen weiterhin unabhängig voneinander. Der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben.

Die Industriegewerkschaft Metall (IG Metall), die die Belegschaften der Metallbranche vertritt, unterstützt die Übernahme von Anfang an. Nun strebt sie einen einheitlichen Tarifvertrag für alle Mitarbeiter von Hoerbiger und PI an. Zudem pocht die Gewerkschaft auf eine paritätische Besetzung des Aufsichtsrats durch Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter.

Für PI beschleunigt der Deal die Ziele in puncto Innovation und nachhaltiges Wachstum. Hoerbiger wiederum festigt damit seine Position in wachsenden Märkten wie Life Sciences und Automatisierung.

Mit der Übernahme gliedert Hoerbiger PI als eigenständige Positioniertechnik-Sparte in sein Portfolio ein. Nach der noch ausstehenden regulatorischen Genehmigung beginnt die Integration. Die IG Metall wird weiterhin auf einheitliche Arbeitsbedingungen für die gesamte Belegschaft drängen.