Fürther Traditionsgasthaus senkt Speisepreise ab 2026 um bis zu 60 Cent
Fürther Traditionsgasthaus senkt Speisepreise ab 2026 um bis zu 60 Cent
Historische Gaststätte in Fürth senkt Preise ab 2026 um bis zu 60 Cent Ab Januar 2026 reduziert ein traditionsreiches Wirtshaus in Fürth die Preise für Speisen um bis zu 60 Cent. Der Schritt folgt einer Senkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie durch die Bundesregierung, die die finanzielle Belastung von Restaurants verringern soll. Nicht alle Betriebe sind jedoch verpflichtet, die Ersparnis an die Gäste weiterzugeben.
Das Grüne Brauhaus, das bereits seit 1709 besteht, wird seine Speisekarte günstiger gestalten, sobald der Mehrwertsteuersatz im kommenden Jahr von 19 auf 7 Prozent sinkt. Inhaber Michael Urban bestätigte die Preissenkung und erklärte, dass die Gaststätte einen Teil der Steuerentlastung an die Gäste weitergeben werde.
Die Preise in deutschen Restaurants sind seit Anfang 2022 um mehr als 26 Prozent gestiegen, was das Essen gehen zunehmend teurer macht. Die Mehrwertsteuer-Anpassung soll kämpfende Betriebe entlasten und die gestiegenen Kosten teilweise ausgleichen. Rechtlich sind Wirtshäuser und Restaurants jedoch nicht dazu verpflichtet, ihre Preise anzupassen.
Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung lobte die Entscheidung des Grünen Brauhauses. Während einige Gäste die Preissenkung begrüßten, kritisierten andere, dass die Mahlzeiten für viele Menschen dennoch zu teuer bleiben würden. Die Steuerermäßigung gilt dabei nur für Speisen – Getränke unterliegen weiterhin dem regulären Steuersatz.
Die neuen Preise im Grünen Brauhaus treten am 1. Januar 2026 in Kraft. Zwar soll die Mehrwertsteuersenkung die Gastronomiebranche entlasten, doch bleibt ungewiss, wie stark sich dies auf die Bezahlbarkeit für Verbraucher auswirken wird. Die Betriebe behalten die volle Entscheidungsfreiheit, ob sie ihre Preise anpassen.
Oberammergau setzt 2030 auf neuen Vertriebspartner für die Passionsspiele
Ein hannoversches Reiseunternehmen übernimmt die Vermarktung der legendären Passionsspiele. Doch kann es die globalen Herausforderungen meistern? Der Vorverkauf startet früher als je zuvor.
Kampf um das erste neue Oktoberfest-Bier seit Jahrzehnten: Giesinger Bräu will 2025 dabei sein
Eine Münchner Craft-Brauerei stellt die Bier-Tradition des Oktoberfests infrage. 40.000 Unterschriften könnten Geschichte schreiben – doch der Stadtrat blockt noch.
Mindestlohn ignoriert, Überstunden unbezahlt: Wie Arbeitgeber 2024 Gesetze umgehen
Fahrer um 64.000 Euro betrogen, Millionen Überstunden unbezahlt – und kaum Konsequenzen. Warum Deutschlands Arbeitsgesetze auf dem Papier stark sind, doch in der Praxis oft scheitern.
Erdinger Ringschluss: Neue S-Bahn-Strecke soll Flughafen und Region verbinden – doch Hürden bleiben
Eine direkte S-Bahn-Verbindung für Pendler und Flughafen-Gäste rückt näher – wenn Tunnel-Sanierungen und Planungsstreit gelöst werden. Werden die Ziele der Bahn noch rechtzeitig erreicht?