Frau fälscht Rezepte für Abnehm-Medikament Mounjaro – Betrug in Nürnberg aufgedeckt

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Ein Plakat mit Text über Preisunterschiede von Arzneimitteln im Jahr 2022, mit ein paar Flaschen und einer Spritze unten.Admin User

Frau fälscht Rezepte für Abnehm-Medikament Mounjaro – Betrug in Nürnberg aufgedeckt

46-Jährige in Nürnberg festgenommen: Verdacht auf Betrug mit gefälschten Rezepten für Abnehm-Medikament Mounjaro

Eine 46-jährige Frau ist in Nürnberg festgenommen worden, weil sie mutmaßlich gefälschte Rezepte nutzte, um sich das verschreibungspflichtige Abnehm-Medikament Mounjaro zu beschaffen. Die Polizei nahm sie am 17. Februar 2026 in Gewahrsam, nachdem Apotheken in der Region verdächtige Dokumente gemeldet hatten. Den Ermittlern zufolge soll sie innerhalb weniger Tage mehrere Apotheken in der Region betrogen haben.

Der Fall kam ins Rollen, als Apotheken in Nürnberg und Fürth auffällige Rezepte für Mounjaro – ein verschreibungspflichtiges GLP-1-Medikament – meldeten. Mitarbeiter entdeckten Unstimmigkeiten und alarmierten die Polizei, woraufhin eine regionale Warnung ausgelöst wurde. Die Ermittlungen übernahm die Bereitschaftsdienstgruppe des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken.

Die Beschuldigte soll zwischen dem 13. und 17. Februar 2026 an mehreren Standorten gefälschte Rezepte vorgelegt haben. Viermal erhielt sie das Medikament erfolgreich – jeweils gegen die übliche Rezeptgebühr von 10 Euro. Der finanzielle Schaden durch den Betrug wird auf etwa 5.800 Euro geschätzt.

Nach ihrer Festnahme in der Nürnberger Innenstadt wurde die Frau dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Nürnberg vorgeführt. Ein Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts wurde erlassen, und der Fall ging an die Sonderermittlungsgruppe für Betrugs- und Fälschungsdelikte der Nürnberger Kriminalpolizei über. Zwar gab es in den vergangenen Monaten vereinzelt Berichte über gefälschte Rezepte für Mounjaro und ähnliche Präparate wie Ozempic – etwa in Bayern und Nordrhein-Westfalen –, doch liegen keine bundesweiten Statistiken für das vergangene Jahr vor.

Die Beschuldigte bleibt vorerst in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen laufen. Die Behörden prüfen, ob sie allein handelte oder Teil eines größeren Netzwerks war. Apotheken in der Region wurden aufgefordert, wachsam zu bleiben und auf weitere Versuche zu achten, Medikamente durch betrügerische Methoden zu erlangen.

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