Familie Geisel verkauft Münchner Traditionshotel nach 88 Jahren an Investoren
Familie Geisel verkauft Münchner Traditionshotel nach 88 Jahren an Investoren
Die Familie Geisel hat nach fast neun Jahrzehnten im Besitz das historische Hotel Excelsior in München verkauft. Die neuen Betreiber, die Investmentfirma Siggis Capital und der globale Vermögensverwalter BlackRock, übernehmen das bekannte Haus im Bahnhofsviertel. Während der Kaufpreis vertraulich bleibt, steht die künftige Ausrichtung des Hotels noch nicht endgültig fest.
1936 hatte die Familie Geisel das Hotel Excelsior erworben und es in ihren Bestand an Münchner Wahrzeichen aufgenommen. Zu ihren einstigen Besitzungen zählte auch das Königshof am Stachus, ein weiteres prominentes Stadthotel. Nach 88 Jahren gibt die Familie die Führung des Excelsior nun an ein Konsortium aus Siggis Capital und BlackRock ab.
Sämtliche aktuellen Mitarbeiter – rund 100 Beschäftigte – behalten ihre Arbeitsplätze, sofern sie im Hotel bleiben möchten. Der Betrieb läuft unter den neuen Eigentümern weiter, doch Details zu einem möglichen neuen Namen oder Konzept stehen noch aus.
Vorerst bleibt die Vinothek, die Weinbar im Erdgeschoss, geöffnet. Bekannt für ihre Spitzenweine und hochwertigen Schinkenspezialitäten, bietet sie kleine Portionen zu Preisen ab 15 Euro an. Unmittelbare Änderungen im Betrieb sind nicht geplant.
Mit dem Verkauf endet die lange Verbindung der Familie Geisel zum Hotel Excelsior. Die neuen Eigentümer haben zugesagt, die Belegschaft zu halten und den Hotelbetrieb aufrechtzuerhalten. Konkrete Pläne für Markenauftritt und Dienstleistungen werden jedoch noch beraten. Die beliebte Vinothek bleibt den Gästen vorerst wie gewohnt erhalten.
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