Die Grünen fordern Nahverkehrs-Revolution in Wartenberg mit 24-Stunden-Bussen

Admin User
2 Min.
Ein Plakat mit einem Zug auf Schienen und einigen Menschen in der Nähe, der Text lautet "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation".Admin User

Die Grünen fordern Nahverkehrs-Revolution in Wartenberg mit 24-Stunden-Bussen

Die Grünen in Wartenberg drängen auf umfassende Verbesserungen im lokalen Nahverkehr. Statt sich mit Kürzungen abzufinden, fordern sie ein erweitertes Busnetz und bessere Serviceleistungen für Fahrgäste. Zu ihren Vorschlägen gehören dichtere Takte, längere Betriebszeiten sowie neue Expresslinien zu wichtigen Zielen in der Region.

Aktuellen Zahlen zufolge nutzen fast die Hälfte der Wartenberger Bürger selten oder nie öffentliche Verkehrsmittel. Dennoch sind 17 Prozent auf Busse und Bahnen täglich oder mehrmals pro Woche angewiesen. Die Grünen argumentieren, dass attraktivere Angebote mehr Menschen zum Umstieg vom Auto bewegen könnten.

Ihr Konzept sieht vor, dass Busse stündlich von 5 Uhr morgens bis 23 Uhr verkehren – an Freitagen und Samstagen sogar mit Nachtlinien bis 1 Uhr. Zusätzlich sollen während der Schul- und Pendlerhauptzeiten extra Verbindungen eingesetzt werden. Darüber hinaus soll die S2-Expressbahn von Erding nach München am späten Nachmittag verlängert und eine neue Expressbuslinie zwischen Landshut und Wasserburg eingeführt werden.

Landrat Martin Bayerstorfer hingegen schlägt vor, statt Ausbauten bestimmte Strecken einzusparen. Seiner Meinung nach seien Expresslinien – basierend auf den Fahrgastzahlen an zentralen Haltestellen – effizienter als ein durchgehender Stundentakt. Die Grünen lehnen diesen Ansatz entschieden ab und bestehen darauf, dass auch Barrierefreiheit, Wetterschutz an Haltestellen und sichere Fahrradabstellplätze verbessert werden müssen.

Die Diskussion zeigt, wie unterschiedlich die Vorstellungen zur Zukunft des Wartenberger Verkehrsnetzes sind. Sollten die Pläne der Grünen umgesetzt werden, könnten die Bürger von mehr Bussen, längeren Betriebszeiten und besseren Serviceleistungen profitieren. Die endgültige Entscheidung hängt jedoch von den Beratungen im Gemeinderat und der Verfügbarkeit von Mitteln ab.