BMW setzt auf Elektroautos und erreicht ehrgeizige Klimaziele ohne Kompromisse
BMW setzt auf Elektroautos und erreicht ehrgeizige Klimaziele ohne Kompromisse
BMW reformiert Führungsetage und Preispolitik – und erreicht gleichzeitig strenge Emissionsziele
Der Autobauer hat seine Elektroauto-Verkäufe deutlich gesteigert, und das neueste Modell, der iX3, ist für dieses Jahr bereits nahezu ausverkauft. Gleichzeitig übernehmen neue Führungskräfte in Schlüsselmärkten die Verantwortung.
Anfang 2025 senkte BMW die durchschnittlichen CO₂-Flottenemissionen auf 90,0 Gramm pro Kilometer – und unterbot damit das EU-Ziel von 92,9 g/km. Besonders bemerkenswert: Das Unternehmen erreichte dies ohne den Kauf von Emissionsgutschriften, was den Fortschritt der Marke in Sachen Nachhaltigkeit unterstreicht.
Mittlerweile entfallen 26,3 Prozent der BMW-Verkäufe in der EU auf Elektrofahrzeuge. Dieser Wandel spiegelt die wachsende Nachfrage nach saubereren Mobilitätslösungen wider.
Der iX3, der neueste elektrische SUV von BMW, stößt trotz einer Preiserhöhung auf großes Interesse. Das Basismodell kostet nun 70.900 Euro, die ersten Auslieferungen sind für März 2026 geplant. Dennoch ist die Produktion für das laufende Jahr bereits fast vollständig vergeben.
Auch in der Führungsetage gibt es Veränderungen: Am 1. April 2026 übernimmt Christian Ach die Geschäftsführung der BMW Group Region China. Tim Beltermann wird den deutschen Markt verantworten, während Maru Escobedo ab März dieses Jahres die Geschäfte in Lateinamerika leitet.
Die Reduzierung der Emissionen und die personellen Wechsel bei BMW fallen in eine Phase stark steigender Elektroauto-Verkäufe. Dass der iX3 nahezu ausverkauft ist, deutet auf großes Marktvertrauen hin – selbst bei höheren Preisen. Mit diesen strategischen Schritten will der Konzern seine Position in zentralen Regionen stärken und gleichzeitig seine Nachhaltigkeitsziele vorantreiben.
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