Alassane Pléas PSV-Wechsel endet mit Knieverletzung – und Bayern München bleibt gelassen

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Eine alte deutsche Banknote mit einem Gebäude darauf, mit der Aufschrift "Bundesliga" und einem Logo unten, vor einem weißen Hintergrund.Admin User

Alassane Pléas PSV-Wechsel endet mit Knieverletzung – und Bayern München bleibt gelassen

Alassane Pléas Wechsel zum PSV Eindhoven hat eine unglückliche Wendung genommen: Ein schwerer Knieverletzung wirft den Stürmer zurück. Der 31-jährige Angreifer, einst Rekordtransfer von Borussia Mönchengladbach, wechselte für 4,5 Millionen Euro zu den Niederländern, kam bisher jedoch nur in drei Spielen zum Einsatz. Unterdessen betonte FC Bayern Münchens Sportdirektor Max Eberl, sein Klub habe nie konkretes Interesse an einer Verpflichtung Pléas gehabt.

Pléas Zeit bei Mönchengladbach von 2018 bis 2025 war beeindruckend: In 236 Partien erzielte er 68 Tore, bereitete 54 weitere vor und war damit an insgesamt 121 Treffern beteiligt. Sein Wechsel zum Verein 2018 für 23 Millionen Euro machte ihn damals zum teuersten Neuzugang der Klubgeschichte.

Vor seinem Engagement beim PSV hatte es Gerüchte gegeben, die Pléa mit FC Bayern München in Verbindung brachten. PSV-Chef Marcel Brands hatte angedeutet, die Münchner seien interessiert gewesen – doch Eberl widersprach dieser Darstellung. Er erklärte, seine früheren lobenden Worte für Pléa – den er einst für Gladbach verpflichtet hatte – seien rein hypothetischer Natur gewesen und hätten keine konkreten Transferabsichten widerspiegelt.

FC Bayern verstärkte stattdessen seine Offensive mit den Neuverpflichtungen Luis Díaz und Nicolas Jackson. Der PSV hingegen zog den Pléa-Transfer durch – zusammen mit dem Bayern-Talent Paul Wanner. Doch bereits nach nur drei Spielen für die Eindhovenrer erlitt der Stürmer einen Knorpelschaden im Knie, der ihn außer Gefecht setzte. Die Verletzung kostete ihn auch den Platz im Champions-League-Kader und wirft Fragen über seine Zukunft auf.

Nun steht Pléa vor einer langen Reha-Phase, nachdem seine Zeit beim PSV so abrupt unterbrochen wurde. Die 4,5 Millionen Euro Investition des Klubs haben sich bisher nicht ausgezahlt, während FC Bayerns Entscheidung für andere Stürmer jede Verbindung zu Pléa beendet hat. Ob er in Eindhoven noch einmal durchstarten kann, hängt nun von seiner vollständigen Rückkehr zur Fitness ab.